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Ostelsheim Erste Ausbaustufe sieht 28 Stellplätze vor

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Unterhalb des Bahnhaltepunkts Ostelsheim soll eine Park-and-Ride-Anlage gebaut werden. Foto: Selter-Gehring Foto: Schwarzwälder Bote

Spätestens 2023 sollen die Züge der Hermann-Hesse-Bahn rollen. An mehreren Baustellen zwischen Calw und Weil der Stadt laufen dazu die Arbeiten an Trassen, Gleisen, Brücken sowie Haltepunkten auf Hochtouren.

Ostelsheim. In Ostelsheim steht der Abriss der Bahn­brücke bevor, die durch eine neue mit breiterer Durchfahrt ersetzt werden soll. In der jüngsten Sitzung des Ostelsheimer Gemeinderats, die erneut in der Gemeindehalle stattfand, um die Abstands- und Hygieneregeln einhalten zu können, brachte das Gremium mit dem Aufstellungsbeschluss für eine Park-and-Ride- (PR)Anlage nun ein weiteres Projekt auf den Weg.

Erschließung über eine Rampe

Zwischen dem erhöht gelegenen Haltepunkt Ostelsheim, der für Fußgänger barrierefrei mit einer Rampe erschlossen wird, und dem neuen Baugebiet Fuchsloch soll die Park-and-Ride-Anlage entstehen. Neben üblichen und behindertengerechten Parkplätzen, sollen auch Stellplätze für motorisierte Zweiräder und Fahrräder gebaut werden. Für ein Schmunzeln sorgte im Gremium die Ankündigung, dass es auch so genannte "Kiss-and-Ride"-Plätze geben werde: Haltemöglichkeiten für Fahrzeuge, die Fahrgäste zum Bahnhof bringen oder abholen. Rund 28 Stellplätze sollen zunächst gebaut sowie Erweiterungsmöglichkeiten für eine zweite Ausbaustufe bereitgehalten werden.

"In der ersten Ausbaustufe könnte der Schaugarten des Obst- und Gartenbauvereins zunächst erhalten werden", betonte Bürgermeister Jürgen Fuchs. Nur wenn sich zeige, dass die Stellplätze nicht ausreichen, müsste in einer zweiten Stufe die P&R-Anlage erweitert und der Garten überbaut werden. Seit Beginn der Planungen bereitet der Erhalt des liebevoll gepflegten Schaugartens des Obst- und Gartenbauvereins allen Beteiligten Kopfzerbrechen. Gemeinderat Rudi Schlienz äußerte die Besorgnis, dass der Verein den Verlust des Schaugartens nicht überleben werde und sich auflösen könnte. "Wir stehen in engem Kontakt mit dem Verein", hob Fuchs hervor. Sollte es dazu kommen, dass der Garten den Parkplätzen zum Opfer fallen müsste, werde gemeinsam nach Alternativen gesucht.

Die Räte Ernst-Martin Gehring und Klaus Richter prophezeiten, dass die geplanten 28 Plätze bei Weitem nicht ausreichen würden. Ihr Vorschlag, das mögliche Baufenster für die P&R-Anlage so weit wie möglich entlang des Gleise nach Osten auszuweiten, um sich auch hier eine Reserve für künftige Erweiterungsoptionen offen zu halten, wurde in den von Landschaftsarchitekt Stefan Gehring vorgelegten Aufstellungsbeschluss aufgenommen. Mit dem Beschluss wurde das Bebauungsplanverfahren in die Wege geleitet. In den kommenden Monaten wird eine Entwurfsplanung erstellt und parallel dazu werden notwendige Gutachten zu möglichen Umweltauswirkungen in Auftrag gegeben.

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