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Ostelsheim Bahama-Blau gefällt auch heute noch

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Gar nicht satt sehen konnten sich Publikum und Jury bei der Fahrzeugprämierung. Foto: Selter-Gehring Foto: Schwarzwälder-Bote

Mit der Prämierung der schönsten Fahrzeuge ging das 16. Internationale Käfertreffen in Ostelsheim zu Ende.

Ostelsheim. Der Käferclub Ostelsheim, der in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen feierte, zog nach drei Tagen, die sich rund um das Kultauto drehten, eine positive Bilanz und sprach zum Abschied an alle Teilnehmer die Einladung für das nächste Treffen, das 2018 stattfinden soll, aus.

Stolz präsentierten die rund 150 Besitzer auf dem Sportgelände des VfL Ostelsheim ihre liebevoll restaurierten, getunten und auf Hochglanz polierten Fahrzeuge. Zu den Höhepunkten des Käfertreffens zählte die Ausfahrt am Samstag, die von Ostelsheim über Möttlingen, Merklingen und Malmsheim nach Weil der Stadt führte, wo am Nachmittag auf dem Marktplatz bei Sekt und Brezeln Station gemacht wurde, bevor es wieder zurück nach Ostelsheim ging. Für die Oldtimer mit dem unverkennbaren Sound der luftgekühlten Boxer-Motoren gab es dabei auf und neben der Straße viel Aufmerksamkeit. Die Gäste aus nah und fern genossen die Fahrt durch das malerische Heckengäu und den Aufenthalt auf dem historischen Marktplatz von Weil der Stadt.

Der Samstagabend stand ganz im Zeichen der zu den Baujahren der Autos und den Jahrgängen der Besitzer passenden Musik. Die Liveband "Insanity" aus Lehenweiler begeisterte im Festzelt neben dem Sportheim bis weit in die Nacht hinein mit bekannten Rock- und Popsongs aus den 1960er- und 1970er-Jahren zum Tanzen, Feiern und Mitsingen.

Der Sonntag begann entsprechend gemütlich mit einem Brunch, den die Narrenfreunde Ostelsheim, die die Bewirtung der Gäste übernommen hatten, für Frühaufsteher und Langschläfer anboten. Neben den Teilnehmern des Käfertreffens fanden dann zahlreiche Interessierte und Käferfans aus der näheren und weiteren Umgebung den Weg in die Gäugemeinde, um die dort gezeigten Schätze zu bewundern.

Im Design eines Beach-Buggys

In zwölf Kategorien prämierte eine Jury die außergewöhnlichsten Fahrzeuge des Treffens, die bei der anschließenden Preisverleihung mit Pokalen belohnt wurden. Einen Pokal gab es unter anderem für den schönsten Käfer aus dem 50-jährigen Jubiläumsbaujahr 1966, der durch originaltreue Restaurierung und die Lackierung im damals beliebten Bahama-Blau beeindruckte.

Nicht zuletzt durch die erste Käfer-Verfilmung mit Herbie als "Ein toller Käfer" sei diese Baureihe bekannt geworden, wie der stolze Besitzer erklärte.

Weitere Pokale gab es für den schönsten VW-Bus T1 "Bulli" und einen im Design eines Beach-Buggy umgebauten Fahrzeugs, das Clubvorsitzender Joachim Kopp bei der Preisverleihung als "ganz heißes Eisen" bezeichnete und das den Preis für seine technische Ausrüstung bekam.

Prämierte wurde darüber hinaus ein Käfer Baujahr 1967, der in "California-Feeling" umgebaut wurde und mit Holzlenkrad, Faltdach sowie Ausklappfenster überzeugte. Das älteste Fahrzeug auf dem Platz war ein "Bulli" von 1957, der in seinem ersten Leben als Feuerwehrfahrzeug diente. An den Käferclub Oberland Tirol, den ältesten Club in Österreich, ging der Preis für die weiterste Anreise. Der Club war mit mehreren Fahrzeugen zum ersten Mal aus Imst zum Käfertreffen nach Ostelsheim angereist.

Neben Design, Zustand und technischen Besonderheiten gaben die Fahrer, die ihre prämierten gefährte vorstellten, auch einen Einblick in die Herkunfts- und Reparaturgeschichte ihrer Schätze. So gab es ein Fahrzeug, das eigentlich zufällig bei der Suche nach Ersatzteilen entdeckt wurde, ein Käfer wurde direkt vor der Schrottpresse gerettet, und ein Besitzer erweckte sein Fahrzeug nach Jahrzehnten aus dem Dornröschenschlaf, den es in einer Garage gehalten hatte.

 
 

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Ralf Klormann

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