Schrecklichkeiten aus zwei Oscar-Jahrzehnten (von links): Uma Thurman 2004, St. Vincent 2018 und Salma Hayek, ebenfalls 2018. Foto: Imago

Modehäuser bereiten sich monatelang auf die Oscars vor. Schließlich soll “ihr“ Star der schönste auf dem roten Teppich sein. Nur gelingt das leider nicht immer. Oscar-Schrecklichkeiten aus den vergangenen Jahrzehnten.

Los Angeles - Mit der heißen Nadel ist hier nichts gestrickt: Monatelang bereiten sich die Designer der großen Modehäuser auf die Oscars vor. Das bedeutet allerdings nicht, dass immer nur Gutes dabei herauskommt. Und wer glaubt, eine Hollywood-Schönheit könne nichts entstellen, wird Jahr um Jahr wieder eines Besseren belehrt.

Ob Heidi Klum in einem blasslila Albtraum bei den Academy Awards auftaucht oder Sandra Oh eine Robe präsentiert, die vermuten lässt, sie habe Tiffy aus der Sesamstraße ihrer Frisur beraubt – greift man bei den Oscars daneben, hängt einem das potenziell eine ganz schön lange Zeit an den Fersen.

„I blame the hair“

Schauspielerin Kate Hudson beispielsweise bereut heute noch den Look, den sie anno 2001 auf dem roten Teppich der Academy Awards präsentierte. Er stammte von einer Freundin – allerdings nicht irgendeiner: Stella McCartney entwarf das Kleid, das Hudson schnurstracks auf die „Worst Dressed“-Listen der einschlägigen Presse bugsierte. Die Freundinnen haben sich inzwischen darauf geeinigt, dass die Frisur das Schrecklichste an dem Look war: „I blame the hair“, sagte McCartney 2012 in einem Interview.

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Welche Ausrede andere Stars für ihren Auftritt des Grauens fanden, wissen wir nicht – in unserer Bildergalerie haben wir aber die schönsten Schrecklichkeiten der Oscar-Nächte für Sie zusammengestellt.