In der ersten Mitgliederversammlung nach der Landtagswahl zog der SPD-Ortsverein VS eine Bilanz des Wahlkampfs und hieß ein neues Mitglied willkommen.
Neben den Berichten des Vorstands und der Fraktion stand insbesondere der Bericht von Nicola Schurr im Mittelpunkt, der als Spitzenkandidat auf seinen Wahlkampf zurückblickte.
Nicola Schurr beleuchtete zahlreiche Stationen und Gesprächsformate im Wahlkreis. Im Fokus standen unter anderem die wohnortnahe Gesundheitsversorgung, Prävention, wirtschaftliche Entwicklung, Ausbildung, Frauen- und Gewaltschutz, Suchthilfe sowie die Bedeutung des Sports für den gesellschaftlichen Zusammenhalt vor Ort.
Deutlich geworden sei, so schreibt die SPD in einer Pressemitteilung, dass der Wahlkampf bewusst auf direkte Begegnungen, lokale Themen und eine starke Präsenz im Wahlkreis setzte. Schurr hob einige besondere Stationen hervor, darunter Gespräche mit Vertretern aus den Bereichen Gesundheitswesen, Sozialarbeit, Wirtschaft, Sport und Zivilgesellschaft.
In der Versammlung würdigten die Mitglieder ausdrücklich den hohen persönlichen und organisatorischen Einsatz im Wahlkampf. Im Rückblick auf die Kampagne wurden 10 000 Flyer verteilt, 578 Haustüren besucht und 500 Plakate angebracht. Ergänzt wurde das Engagement durch Infostände in Villingen und Schwenningen, Veranstaltungen mit prominenten Gästen wie Andreas Stoch, Kurt Beck und Lars Klingbeil sowie zahlreiche Aktionen, die von einem engagierten Team im Hintergrund getragen wurden, so die SPD.
„Bestätigung seiner Arbeit“
Mit Blick auf das Wahlergebnis wurde betont, dass Nicola Schurr im Wahlkreis ein Ergebnis erzielte, das mehr als doppelt so hoch ausfiel wie das landesweite SPD-Ergebnis. Der SPD-Ortsverein sieht eigene Angaben zufolge darin eine Bestätigung seiner politischen Arbeit vor Ort und einen klaren Auftrag, den Weg einer bürgernahen, verlässlichen und kommunal fest verankerten Sozialdemokratie konsequent fortzuführen.
Ein besonderer Moment der Mitgliederversammlung war die Begrüßung des jüngsten Neumitglieds im Ortsverein: Luca Schurr. Er hatte sich bereits im Landtagswahlkampf mit großem Engagement für seinen Onkel Nicola Schurr eingesetzt.
Die Freude der Mitglieder war entsprechend groß, ihn nun auch offiziell im Ortsverein begrüßen zu können. Sein Eintritt wurde als ermutigendes Zeichen für die Zukunft der sozialdemokratischen Arbeit vor Ort gewertet. Aus Sicht des Ortsvereins unterstreicht dies die Bedeutung von engagierter Mitwirkung, Verlässlichkeit und der Bereitschaft, politische Verantwortung aktiv mitzutragen.