Die Lärmschutzwälle entlang der Wyhlener Ortsumfahrung sollen möglichst aus vor Ort befindlichem Material errichtet werden. Dieses wird vor Verwendung überprüft. Außerdem steht der Bau der Fußgänger- und Radwegunterführung an der Rheinstraße bevor.
Der Bau der Ortsumfahrung Wyhlen (B 34 neu) schreitet weiter voran. Wie das Regierungspräsidium Freiburg (RP) mitteilt, wird nach Ostern auf der Neubautrasse zwischen der „Langen Länge“ und dem Degussaweg sowie östlich der Straße „Am Wasserkraftwerk“ Bodenmaterial ausgehoben. Dieses Material soll dann für weitere Bauarbeiten, insbesondere für Lärmschutzwälle verwendet werden, schreibt die Behörde.
Drei Monate Bauzeit
„Wir werden den Erdaushub überprüfen und dann das geeignete Material für die weiteren Bauarbeiten verwenden. Damit können wir weite Transportstrecken vermeiden. Belastetes Material wird natürlich entsorgt“, wird Referatsleiter Dieter Bollinger in der Mitteilung des RP Freiburg zitiert. Der Baustellenverkehr erfolge hauptsächlich auf Baustraßen innerhalb der späteren B 34-Trasse und über die Gewerbestraße. Somit könnten Anwohner vor Lärm geschützt werden. Das RP rechnet nach eigenen Angaben mit einer Bauzeit von rund drei Monaten.
Die Freiburger Behörde weist darauf hin, dass Ende dieses Monats zusätzlich mit dem Bau der Geh- und Radwegeunterführung westlich der bestehenden Rheinstraße begonnen werde. Damit wird die Durchgängigkeit für den Geh- und Radverkehr in Nord-Süd-Richtung auch nach dem Bau der Ortsumfahrung sichergestellt.
Rheinstraße durchtrennt
Der Auto- und Lastwagenverkehr wird die Rheinstraße nach Freigabe der Ortsumfahrung nicht mehr durchgängig befahren können. Denn die neue Bundesstraße wird die Rheinstraße zukünftig durchschneiden. Während der Bauarbeiten zur Geh- und Radwegeunterführung bleibe die Rheinstraße für den Verkehr aber geöffnet, schreibt das Regierungspräsidium. Es sei nur mit geringen Einschränkungen zu rechnen.