Bei angenehmem Spätsommerwetter herrscht am Dorfjubiläum reges Festtreiben vor dem Feuerwehrhaus in Achdorf. Die Sitzplätze sind den gesamten Tag über gut gefüllt. Viele interessierten sich auch für die Hilfsorganisationen, die sich beim Blaulichttag vorstellten. Foto: Simon Bäurer

Es war ein gelungenes Finale der 1250-Jahrfeier in Achdorf. Ein Jubiläumsbaum erinnert nun an das bedeutende Jahr.

Mit einem großen Fest am Feuerwehrhaus endeten am Wochenende die Feierlichkeiten zum 1250-jährigen Dorfjubiläum von Achdorf.

 

Zu diesem Anlass pflanzte Landrat Sven Hinterseh im Beisein von Bürgermeister Markus Keller und Ortsvorsteher Edgar Blessing einen Jubiläumsbaum, der neben dem neuen Parkplatz hinter der Kirche einen passenden Standort bekam.

Im Anschluss startete ein Fireobendhock rund um das Feuerwehrhaus von Achdorf. Die Mitglieder der Abteilung sowie der Vereine konnten dazu trotz des wechselhaften Wetters zahlreiche Gäste aus der Bevölkerung begrüßen.

Für gesellige Runden sorgte dabei ein Weinstand und zur passenden musikalischen Stimmung trug die Formation Klingelbeitelecho bei. Beste Partystimmung herrschte derweil in der Blaulichtbar, in welcher bis weit in die Nacht hinein ausgiebig gefeiert wurde.

Gut gelaunt bereiten Klara Baumann (von links), Nora Parschau, Marilen Sosinski und Alena Frey einen süßen Crêpes zu. Foto: Simon Bäurer

Als die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer am Sonntagmorgen zum Aufbau erschienen, zeigte sich der Himmel bewölkt und nass. Doch pünktlich zum Festbeginn um 11 Uhr öffnete sich die Wolkendecke und ein sonniger Spätsommertag ermöglichte einen gelungenen Festabschluss.

Der Musikverein Achdorf mit Dirigent Clemens Büche unterhält die Gäste mit einem Frühschoppenkonzert. Foto: Simon Bäurer

Der Musikverein Achdorf bot dabei mit einem tollen Frühschoppenkonzert eine gute Einstimmung der Gäste, während nachmittags Jörg Hauser die Besucher musikalisch unterhielt. Für das leibliche Wohl sorgte indes die Festküche. Bratwürste mit Bratkartoffeln sowie Schupfnudeln waren dabei der absolute Renner.

Beim Blaulichttag ist auch die Jugendfeuerwehr mit einem Stand vertreten und sorgt für großes Interesse bei Kindern und deren Eltern. Foto: Simon Bäurer

Der Festsonntag stand dabei ganz im Zeichen eines Blaulichttages. Den Verantwortlichen der Feuerwehr rund um Daniel Schreiber war es gelungen, einige Hilfsorganisationen zu gewinnen. Dabei stellten das Deutsche Rote Kreuz dessen Rettungshundestaffel, die Bergwacht, das Technische Hilfswerk sowie die psychosoziale Notfallversorgung des Landkreises Schwarzwald-Baar ihre Arbeit den interessierten Festbesuchern vor.

Ein beliebter Ort beim Jubiläumsfest in Achdorf ist die Hüpfburg. Lautes Kinderlachen ist hier während des gesamten Fests zu hören. Foto: Simon Bäurer

Auch eine Fahrt mit dem Drehleiter-Fahrzeug sowie die Besichtigung des Oldtimer-Feuerwehrautos von Blumberg waren geboten. Weiterhin bereicherte ein Stand der Jugendfeuerwehr inklusive Wasserspielen das Angebot. Für die kleinen Besucher stellten die Festverantwortlichen eine Hüpfburg sowie Trettraktoren zur Verfügung. Den ganzen Tag über herrschte reges Treiben um das Feuerwehrhaus und sorgte so für einen würdigen Abschluss des Dorfjubiläums.

Ortsvorsteher (von links), Bürgermeister und Landrat pflanzen einen Jubiläumsbaum. Foto: Simon Bäurer

Nach einem feierlichen Festbankett im März inklusive Festvortrag des bekannten Sozialkundlers Werner Mezger, der Vorstellung der neuen Dorfchronik und dem dreitägigen Jubiläumsfest Anfang Juli mit einem Freilichttheater sowie dem Blasmusiksonntag, endeten nun für Achdorf die Jubiläums-Feierlichkeiten zum 1250-jährigen Dorfbestehen.

Die Festverantwortlichen um den Festausschussvorsitzenden Christoph Sosinski zeigten sich allesamt durchweg zufrieden mit dem Festverlauf. Man könne stolz sein auf das, was die Achdorfer Vereinsmitglieder und die örtliche Bevölkerung in diesem Jahr auf die Beine gestellt haben. Für einen kleinen Ort mit rund 450 Einwohnern bedeutete dies eine große Menge an Arbeit mit zahlreichen ehrenamtlich aufgebrachten Einsatzstunden. Allen Beteiligten gelte großer Respekt und Dank, so das abschließende Lob des Festausschusses.

Gute Dorfgemeinschaft

Eingemeindung
Achdorf zählt seit seiner Eingemeindung im Jahr 1972 zu den acht Ortsteilen der Stadt Blumberg. Zusammen mit seinen Teilorten Aselfingen, Überachen, Eschach und Opferdingen bildet Achdorf den Blumberger Stadtteil im Achdorfer Tal. Eine gute Gemeinschaft der Einwohner, ein aktives Vereinsleben und eine tolle Jugendarbeit zeichnen das Dorf aus.