Die Wünsche nach einem Anbau oder Neubau sind vorerst in weite Ferne gerückt. Am Hubertshofener Bürgerhaus sind Reparaturen an Dach und Elektrik notwendig. Foto: Lutz Rademacher

Hubertshofener Ortschaftsrat nennt Wünsche für den Haushalt 2027. Es soll einiges in Bildung, Kinder und für die Bürgerschaft investiert werden.

In der Bürgerfragestunde der aktuellen Ortschaftsratssitzung in Hubertshofen stand erneut das Thema Kosten für Schülerbeförderungen aus den Ortsteilen.

 

Der Kreis hat seine Kostenbeteiligung zurückgezogen, was zulasten der Eltern geht. Dadurch wird der ländliche Raum gegenüber der Stadt benachteiligt. Stadtrat Andreas Willmann verwies auf eine anstehende Diskussion im Gemeinderat.

Neu aufgenommen in den Haushalt 2027 wurden ein Kugel- und Erlebnispfad, ein Sonnensegel für den Spielplatz und die Errichtung eines temporären Bikeparks auf dem ehemaligen Spielplatz. Später soll hier Wohnbebauung entstehen. Ferner sollen das Dach oder die Elektrik im Bürgerhaus gerichtet werden. Das günstigere Gewerk soll soll als erstes zur Ausführung kommen. Offen sind noch die Renovierung des Bürgersaals, der Fassade und des Eingangsbereichs. Man müsse die Punkte etappenweise abarbeiten, so Ortsvorsteher David Preis.

Ein Neubau oder eine Erweiterung, wie früher geplant, sind aufgrund der Kostensituation aufgrund der Finanzlage in weite Ferne gerückt. Eine längere Diskussion gab es über eine eventuelle Abschaffung der Ortskernförderung durch die Stadt Donaueschingen.

Es handelt sich um eine freiwillige Leistung, die bis 2027 gilt. Gefördert werden Gebäude, die älter als 40 Jahre sind mit zehn Prozent der Bausumme, maximal 15.000 Euro und einem Zuschuss für maximal zwei Kinder in Höhe von je 2500 Euro. Gebaut werde trotzdem, auch ohne Förderung, war der Tenor von Ortsvorsteher Preis und Stellvertreterin Katharina Pfarrherr. Etwas, was man bekomme, solle man nicht so schnell aufgeben, meinte Michael Knöpfle.

Franz Ritter ergänzte, die Ortskerne seien ausgeblutet. Man müsse dafür sorgen, dass die Leute im Ortskern bleiben. Das sei heute noch schlüssiger als damals. Stadtrat Andreas Willmann machte darauf aufmerksam, dass der Topf ohnehin gering sei, final entscheide der Gemeinderat. Der Ortschaftsrat war einstimmig für eine Beibehaltung.

Bereits acht Interessenten haben sich für eine Schulung in Nachbarschaftshilfe gemeldet.