Als „unsägliches Dauerthema“ bezeichnet unser Leser Herbert Schmid aus Bergfelden die Neugestaltung der Bergfelder Ortsmitte. Er hat dazu eine klare Meinung.
Vor vielen Jahren, als ich Ortschaftsratsmitglied war, wurde über einen Vorschlag von Herrn Keller vom Landratsamt diskutiert, den Kreuzungsbereich vor dem Rathaus von allen Seiten zu verengen, den Asphalt zu entfernen und Blumenbeete anzulegen.
Ich plädierte stattdessen für die Schaffung eines Kreisverkehrs an dieser Stelle. Vergebens, denn die Antwort war: „Des koscht jo Geld“. Also blieb alles beim Alten.
Jetzt wieder Neuauflage des unsäglichen Dauerthemas. In diesem stark frequentierten Kreuzungsbereich ist es jetzt schon manchmal eine Herausforderung, von der Birkhalde aus gefahrlos in Richtung Vöhringen oder Sulz zu fahren. Wenn links auf der Straße dann ein Bus steht, rechts vor dem Feuerwehrhaus Verkaufswagen und Kundenautos und die Straße von Passanten benutzt wird, kann mir doch wirklich niemand erzählen, dass ein Umbau und der Wegfall der Buchten für Busse insgesamt ein Sicherheitsgewinn sein soll.
Außer einer sinnlosen Geldverschwendung ist für mich kein Effekt erkennbar. Jetzt können auch Autofahrer und Kleinlaster mit und ohne Anhänger problemlos kurz parken, um bei der Bäckerei Sehne etwas zu kaufen.
Herbert Schmid, Bergfelden