Mit Lob endete die jüngste Versammlung der Senioren-Union in Grenzach-Wyhlen, bei der das Engagement der Ortsgruppe noch einmal besonders hervorgehoben wurde.
Das Beste kam zum Schluss: Paul Kuhn lobte noch einmal die Arbeit der Ortsgruppe der Senioren-Union. Die Zusammenkünfte der Gruppe seien regelmäßig und inhaltlich stark und stets ein besonderes Erlebnis; dafür dankte er dem Vorstand.
Dabei hatte Paul Kuhn selbst als langjähriger Vorsitzender die Geschicke der Ortsgruppe geführt und erheblich zur heutigen Gemeinschaft beigetragen. Nun liegt die Verantwortung seit einigen Jahren bei Robert Knittel. Er wurde, so wie alle anderen bisherigen Vorstandsmitglieder, bei der Versammlung am Montagabend wiedergewählt. Nur der bisherige Kassierer Manfred Brückner schied aus gesundheitlichen Gründen aus. Renate Sammet-Grether wurde zur neuen Kassiererin gewählt.
Diesmal ging es nicht um ein bestimmtes Thema, sondern zu den Regularien der Versammlung gehörten Rückblick und Ausblick. Kaum zu glauben: Die 19 Mitglieder der Senioren-Union, der offenen Seniorengruppen des CDU-Ortsvereins, absolvierten im Vorjahr zwölf Veranstaltungen. Nicht jedes Mal konnte oder wollte alle teilnehmen, aber es war auch Anliegen, verschiedene Interessen zu bedienen.
Viele Vorträge
Vorträge gab es, wie den von der Heimleiterin der Himmelspforte, Beate Pfründer-Muck, zur Vorbereitung auf einen möglichen Umzug ins Alten- oder Pflegeheim, oder auch das Gespräch mit Bürgermeister Tobias Benz über das aktuelle Geschehen in der Gemeinde. Gemeinsame Ausflüge führten ins Café Elke nach Eichsel oder unter der Leitung von Mitglied Ewald Kaiser entlang der Grenzsteine über den Rührberg.
Lebenshilfe geben
Information und Beisammensein sind stets das Motto: Unaufgesetzte Lebenshilfe geben, wie zum Beispiel durch den Besuch der Ernährungsberaterin Sonja Kurras, oder Interessantes entdecken, wie bei der Exkursion in das Lörracher Galeria-Kaufhaus.
Alexander Braun lobte die akribische und schnelle Protokollführung durch Monika Schwarz, dadurch erhalten jene, die beim letzten Treffen nicht dabei waren, so viele Informationen, dass ihn nichts Wichtiges verloren geht.
Feste Größe
Ulrike Ebi-Kuhn, Gemeinderätin und selbst Mitglied der Senioren-Union, bezeichnete die Gruppe als feste Größe in der Seniorenarbeit der Gemeinde. Denn sie steht allen Interessenten offen, deshalb werden ihre Veranstaltungen auch rechtzeitig öffentlich angekündigt.
Gern dürfen Neugierige ihre Nase mal reinstecken, Verpflichtungen seien damit nicht verbunden. Diesmal waren gleich drei Gemeinderätinnen der CDU gekommen. Sie sprachen darüber, dass sie sich generell mehr Interesse für ihre öffentlichen Fraktionssitzungen wünschen. Leider erweise sich Kommunalpolitik stets als Betroffenheitsarbeit. Wer nicht unmittelbar vom jeweiligen Thema berührt sei, interessiere sich eben nicht dafür. Dabei gehe es sehr oft um langfristige Vorbereitungen, die eben auch erst in ein oder zwei Jahren viele Einwohner betreffen könnten.
Öffentliche Sitzungen
Die Fraktionssitzungen – und das bezog Ulrike Ebi-Kuhn auf alle im Gemeinderat vertretenen Parteien – seien öffentlich und für die Gemeinderäte eine wichtige Form, um Wünsche und Bedürfnisse der Einwohner zu erfahren.
Für dieses Jahr stellte Robert Knittel wieder etliche informative Veranstaltungen in Aussicht. Für Juli ist der Besuch des Roche-Mehrzweckgebäudes „Fritz“ vorgesehen, später wird es einen Rundgang mit Ewald Kaiser durch den historischen Ortskern von Wyhlen geben.
Als Fachpartner wurden unter anderem Udo Schwehr, ehemaliger Chefarzt im Krankenhaus Rheinfelden, zum Thema Cholesterin und Olaf Schäfer-Welsen von Naturenergie zur Wasserstoffproduktion in Wyhlen gewonnen.
Anliegen der Senioren-Union ist es, gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklungen, aber auch Gesundheits- und Rechtsfragen, die das gesamte Land betreffen in ihren jeweiligen Formen in der Gemeinde und der Regio und mit hier beheimateten Fachleuten vorzustellen.