Bei der Neugestaltung der Ortsdurchfahrt will der Bürgermeister die Dormettinger miteinbinden.
Schon lange ist den Dormettingern die vielbefahrene Ortsdurchfahrt ein Dorn im Auge. Froh sind sie deshalb, dass wenigstens im Bereich der ehemaligen Mühle nur noch mit Tempo 30 gefahren werden darf. Weitere Maßnahmen sollen kommen.
Die Neugestaltung wird nun langsam konkret. Denn wie am Donnerstag im Gemeinderat zu erfahren war, liegt das vom Landratsamt in Auftrag gegebene Lärmgutachten seit dieser Woche vor. Aktuell werde es ausgewertet, informierte Bürgermeister Horst Lehmann. Darüber hinaus habe mit Vertretern der Behörde schon eine Ortsbegehung stattgefunden. Dabei, so Lehmann, seien erste Ansätze besprochen worden. In das weitere Vorgehen wolle er auch die Bevölkerung einbinden.
Eine Verkehrsinsel beim Friedhof
Horst Lehmann verwies darauf, dass er sich bereits im Wahlkampf die Ortsdurchfahrt genau angeschaut habe. Bei einer Veranstaltung im Pfarrsaal berichtete er von einem Gespräch mit dem Betreiber der Bäckerei, der, so Lehmann, gerne in ein neu zu bauendes Wohn- und Geschäftshaus auf dem Mühleareal ziehen würde. Dafür brauche es aber einen Investor. Lehmann versprach dabei auch, sich für eine Verkehrsinsel beim Friedhof und einen weiteren Fußgängerüberweg auf Höhe des ehemaligen Trainingsplatzes einzusetzen.
In der jüngsten Sitzung kamen auch die Tempo-30-Zonen in den Wohngebieten zur Sprache. Ein Bürger regte an, die Einfahrten besser kenntlich zu machen. Auch das sei Thema beim Besuch der Verkehrsbehörde gewesen, informierte der Bürgermeister, öffentlich dürfe er aber dazu noch nichts sagen.