Volles Haus beim Ortschaftsrat Weiden: Die Bürger interessierten sich besonders für Windkraftpläne, Starkregenrisikomanagement und das neue Baugebiet „Höhe“. Auch die Mittelanmeldung für 2025 stand auf der Agenda.
Eine relativ umfangreiche Tagesordnung hatte sich der Ortschaftsrat Weiden vorgenommen. Unter anderem ging es um die Vorberatung zum Bebauungsplan „Höhe“, die Windkraft, das Starkregenrisikomanagement und einen Rückblick auf das vergangene Jahr.
Zahlreiche Bürger waren gekommen, so dass noch mehr Stühle geholt werden mussten. Das Thema Windkraft bewegt, ebenso wie im benachbarten Marschalkenzimmern, viele Menschen in den Dornhaner Höhenstadtteilen. Zumal – wie es aus dem Ortschaftsrat hieß – diese beiden Orte besonders von den Windkraftplänen betroffen seien. Doch auch andere Themen interessierten die Bürger.
Der Zustand der Oberen Wiesenstraße, in der ein nach oben ragender Schachtdeckel für Gefahren sorgt, und die fehlende Beleuchtung in der Schloßbühlstraße wurden bemängelt. Ortsvorsteherin Ines Wößner versprach, sich darum zu kümmern und mit der zuständigen Firma zu telefonieren.
25 Bauplätze könnten entstehen
Auch zum Thema Baugebiete erkundigte sich eine Bürgerin. Aktuell stehe nur das Baugebiet „Höhe“ an, informierte die Ortsvorsteherin. Ein Vorentwurf für den Bebauungsplan „Höhe“ wurde im darauf folgenden Tagesordnungspunkt beraten. Der Entwurf sei noch nicht vollständig und solle noch ergänzt werden, so Wößner. Es gehe um den Bereich hinter der Schlattstraße in Richtung Halde. Nach aktuellem Stand könnten dort 25 neue Bauplätze entstehen.
Noch viele Fragen offen
Wie viele davon privat sind, könne man noch nicht sagen. Auch ob es Mehrfamilienhäuser gebe, sei noch offen. Bisher sei in dem Planentwurf noch kein Rückhaltebecken eingeplant. Es handele sich nur um einen Vorentwurf, so Wößner. Vom Ortschaftsrat kamen keine Einwände zum aktuellen Stand der Planung.
Im Rahmen des Starkregenrisikomanagements wolle die Stadt Dornhan das gesamte Stadtgebiet auf Problembereiche überprüfen, erklärte Ortsvorsteherin Ines Wößner. Aus den Ergebnissen soll eine Starkregengefahrenkarte erstellt und ein Handlungskonzept entwickelt werden. Eine Bürgerin wies auf einen tief gelegenen Punkt in der Breitwiesenstraße hin. Hier seien die Rohre hoffnungslos überlastet, was einer Anwohnerin regelmäßig Probleme bereite.
Mittelanmeldung bleibt gleich
Was die Mittelanmeldung für 2025 angehe, gebe es nichts Neues, sagte Ortsvorsteherin Wößner. Da viele Maßnahmen aus 2024 nicht ausgeführt werden konnten, habe man beschlossen, diese für das Jahr 2025 erneut anzumelden. Das betreffe unter anderem das Baugebiet „Höhe“, die Generalsanierung der Breitwiesenstraße, die Sanierung der Schlattstraße und die Erneuerung des Außenanstriches der Aussegnungshalle.