Einige Reparaturarbeiten sind auf dem Uracher Spielplatz an der Wackelgruppe aus Sicherheitsgründen nötig.Foto: Ketterer Foto: Schwarzwälder Bote

Kommunales: Ortsvorsteher moniert nachträgliche Genehmigung / Reparaturen am Spielplatz notwendig

Vöhrenbach-Urach. Einmal mehr freute sich der Ortschaftsrat in jüngster Sitzung über beantragte Bautätigkeiten. Ortsvorsteher Martin Schneider wertete das als Beleg dafür, dass sich die Bürger für die Gemeinde entscheiden und dass durch die Bautätigkeiten auch eine optische Aufwertung des Ortsbildes beinhaltet wird.

Die Bürgervertreter gaben deshalb grünes Licht für einen maroden Schuppen am Eschengrundweg. Hier werden der baufällige Dachstuhl und die schadhaften Wände im Erdgeschoss abgebaut und anschließend mit neuen Baumaterialien wieder instandgesetzt.

Beim nächsten Bauantrag gab es zwar auch grünes Licht, doch der Ortsvorsteher hob gleichzeitig den mahnenden Finger. Ein Carport mit Holzlager an der Urachtalstraße 12 galt es, im Nachhinein abzusegnen. Dies ist zwar eine optische Aufwertung am bestehenden Wohnhaus, doch ein vorheriger Bauantrag wäre trotzdem erforderlich gewesen. Diesen Fingerzeig hatte der Bauherr auch schon vom Landratsamt bekommen. An der Stelle des Carports stand vorher das sogenannte "Straßenwartshüsli", das jahrelang in abbruchreifem Zustand kein schönes Bild am Ortseingang abgab. Nach den verabschiedeten Bauanträgen appellierte Martin Schneider einmal mehr, dass grundsätzlich Bauanträge vor Beginn der Arbeiten zu stellen sind.

Umwelttag läuft anders ab

Coronabedingt in anderer Form, so der Ortssteher, soll der Umwelttag ablaufen. In der Zeit vom 23. April bis zum 7. Mai erhält die Gemeinde einen Container. Wer Müll aufsammeln will, müsse sich beim Ortsvorsteher melden. Hier erhalte man Müllsäcke und die Angabe, wo die Landschaft nach Müll abgesucht werden soll.

Weiter informierte Schneider, dass auf dem Spielplatz an der Wackelgruppe Reparaturen zwecks Sicherheit erforderlich sind.

Andreas Weißer erinnerte an anstehende Arbeiten wegen der Dichtheit des Brandweihers am Dorfgemeinschaftshaus. "Die Arbeiten werden ausgeschrieben", wusste der Ortsvorsteher.

Weißer wollte auch wissen, wann es eine Winterdienstbesprechung gebe. Schneider entgegnete, dass in einer der nächsten Sitzungen die Beteiligten dazu eingeladen werden.

Wanderwege angesprochen

Mehrere Ortschaftsräte machten anschließend noch auf die Wanderwege und deren teils unzureichende Beschilderung in und rund um Urach aufmerksam. Dies wolle man demnächst angehen. Keinen neuen Stand gibt es in Bezug auf Radweg, Breitband- und Wasserversorgung. Die Themen werden auf jeden Fall im Auge behalten, und man frage auch regelmäßig nach, versicherte Martin Schneider.

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