Auf dem Schuraer Drei-Linden-Hof darf ein weiterer Güllebehälter mit Abdeckung gebaut werden, außerdem wird der bereits vorhandene mit einer Abdeckung versehen. Foto: Ingrid Kohler

Der Ortschaftsrat stimmt dem Bau eines weiteren Güllebehälters mit Überdachung und der Überdachung eines bereits bestehenden Behälters zu.

​ Bereits im August 2024 hat die Kohler Naturenergie GbR einen Antrag auf Erweiterung der landwirtschaftlichen Biogasanlage am Standort Drei-Linden-Hof gestellt.

 

„Im Wesentlichen wurde die Zustimmung und Genehmigung für einen weiteren Güllebehälter sowie die Überdachung eines bereits bestehenden Güllebehälters beantragt“, sagt Ortsvorsteher Wolfgang Schoch in der November-Sitzung des Ortschaftsrates.

„Seit wenigen Tagen liegen nun die Zustimmungen des Regierungspräsidiums Freiburg und des Landwirtschaftsamtes vor“. Dabei seien von zentraler Bedeutung die immissionsschutztechnischen und rechtlichen Belange, vor allem im Hinblick auf die Auswirkung auf den Flächennutzungsplan für Schura.

Durch die freigesetzten Immissionen soll es zu keinen weiteren Nachteilen für eine zukünftige Wohnbebauung in Schura kommen. Zum anderen ging es um die Bestätigung des Landwirtschaftsamtes hinsichtlich der Privilegierung des Vorhabens gemäß den Vorgaben des Baugesetzbuches. Die Erfüllung dieser beiden Punkt war unabdingbar und musste jeweils getrennt voneinander betrachtet werden. Damit die Baurechtsbehörde die Zustimmung für beide Vorhaben erteilen kann, war die Stellungnahme des Ortschaftsrates notwendig.

Einstimmig fiel der Beschluss für den Bau eines weiteren Güllebehälters mit Überdachung und den Bau einer Überdachung eines bereits vorhandenen Güllebehälters.

Wie vom anwesenden Werner Kohler vom Drei-Linden-Hof zu erfahren war, werden heutzutage solche Behälter nur noch mit Überdachung genehmigt. Wenn schon ein Behälter vorhanden ist, muss dieser im Falle einer Baumaßnahme ebenfalls abgedeckt werden.

„Dies Abdeckung des bestehenden Behälters bringt für Schura hinsichtlich der Geruchsbelästigung eine Verbesserung hervor“, betonte Ortsvorsteher Schoch abschließend.