Für die Entwicklung des Wohnbaugebiets „Breite IV“ braucht es Geld.. Foto: © magele-picture – stock.adobe.com

Die Fassadensanierung am alten Schulgebäude in Sigmarswangen ist erneut aufgeschoben. Schlechte Wege sind hingegen bereits dokumentiert

Bei der Ortschaftsratssitzung am vergangenen Mittwoch passte Ortsvorsteherin Sabine Breil in Absprache mit den Ortschaftsräten die Aufstellung der Haushaltswünsche des Stadtteils aus der Vorberatung von Ende Juni nochmals an.

 

Sie teilte mit, die Fassadensanierung am alten Schulhaus beim Bürgerzentrum werde aus Rücksicht auf die gesamtstädtische Finanzlage um ein Jahr verschoben und im nächsten Herbst für das Haushaltsjahr 2027 erneut angemeldet.

Instandsetzung soll Wege retten

Ein wichtiges Thema bei der Haushaltsmittelanmeldung bleibt der Finanzmittelbedarf zum Grunderwerb als Voraussetzung für die Entwicklung des nächsten Wohnbaugebiets „Breite IV“.

Eine Ergänzung gab es für die „Oberflächenbehandlung“ von Feldwegen. Breil hofft, deren „Zusammenbruch“ über rechtzeitige Instandsetzungen hinauszögern zu können. Schon bisher stand die Strecke vom Sportheim über die Schuppenkolonie „Ameisenäcker“ bis zur Gemarkungsgrenze Richtung Bochingen auf dem Plan.

Neues Spielgerät für Härlesstraße

Das Gremium folgte dem zusätzlichen Vorschlag von Ortschaftsrat Lukas Bilger. Er hatte den schlechten Zustand der Strecke vom Eichenhof über den Amthof zum Weilerhof bereits mit Fotos dokumentiert und mit Standort über die neue „Sulz App“ vorab an die Stadtverwaltung gemeldet.

Die Abstimmung, ob ein neues Spielgerät für den innerörtlichen Spielplatz Härlesstraße oder für den außerörtlichen Rastplatz beantragt werden soll, fiel bei zwei Enthaltungen mehrheitlich zugunsten der Härlesstraße aus.

Wasser ist wichtig

Auf Anregung aus der Bevölkerung wurde für denselben Standort eine zweite Sitzbank ebenfalls auf die Liste gesetzt. Für den Archivar wird ein Schreibtisch benötigt, um den bereits bewilligten Computer aufzustellen.

Noch abzuklären ist, ob auch für den Erhalt der Funktionsfähigkeit und die Ertüchtigung von Quellfassungen und Brunnenstuben Mittel eingeplant werden sollten. „Das Thema Wasser ist nicht unwesentlich im Blick auf unsere örtliche Infrastruktur“, fand Ortschaftsrat David Kerner, der den Punkt angesprochen hatte.

Sabine Breil stellte einen Zusammenhang mit dem Starkregenmanagement der Stadt Sulz fest. Sie sagte zu, sich bei der Stadtverwaltung und den Stadtwerken nach der Handhabe in den Stadtteilen zu erkundigen. Bisher würden die Kontrolle und Einstellungen in den Sigmarswangener Brunnenstuben dankenswerterweise von drei Ehrenamtlichen übernommen, die auch kleinere Reparaturen ausführen.