Schon früher haben Regen und Schneeschmelze zu Feuerwehreinsätzen im Ort geführt. Das Starkregenmanagement soll solchen Ereignissen in Zukunft vorbeugen.
Zwei der neun Besucher bei der Ortschaftsratssitzung hatten eine besondere Bitte. Angesichts der bereits erfolgten Instandsetzung eines beschädigten Feldwegs im Weilertal baten die beiden Waldbesitzer darum, auch den Abzweig Richtung Reutewald oberhalb des Regenüberlaufbeckens in Ordnung zu bringen.
Ortsvorsteherin Sabine Breil nahm die Anfrage zur Weiterleitung an die zuständige Stelle entgegen. Zudem hieß es, die Ausbesserung eines Weges mit Split unweit eines Schuppens sei durch Ausschwemmung wieder zunichte gemacht worden.
Gefahrenzonen und Fließrichtung
Bei den Bekanntgaben bat Breil darum, folgende Termine vorzumerken. Die nächste „Landschaftsputzete“ wird am Samstag, 29. März stattfinden. Bürgermeister Jens Keucher und der Erste Beigeordnete Hans-Peter Fauser werden am Mittwoch, 25. Juni, am Ortschaftsrat teilnehmen.
In puncto Starkregenmanagement und Hochwasserschutz für Sigmarswangen zeigte sie anhand einer Karte die Ausgangslage auf. Daraus waren die Gefahrenzonen und die Fließrichtung des Wassers ersichtlich. Die Stadt Sulz werde sich mit möglichen Gegenmaßnahmen befassen. Probleme entstünden hauptsächlich bei viel Regen in kurzer Zeit.
Abflüsse frei machen
Breil erinnerte an den Jahresbeginn 2021, als der Graben oberhalb des Neubaugebietes Breite III die Wassermassen aus Regen und Schneeschmelze nicht mehr aufnehmen konnte, das Wasser in einen Neubau eindrang und zu einem Feuerwehreinsatz führte.
An anderen Stellen, etwa bei den Kastanien am Sportplatz, könnte der Bauhof durch die regelmäßige Entfernung von Laub, das sonst am Auffanggitter des Grabens den Abfluss behindern würde, zur Entschärfung beitragen, meinte ein Zuhörer.
Zur Inbetriebnahme des neu erbauten Mobilfunkmasts am Sportgelände gab es nichts Neues. Die Stromtrasse stehe noch nicht fest. Man warte auf Nachricht des Stromversorgers.