Die Breitbandpläne in Rohrbach kommen voran. Die Arbeiten für den ersten Bauabschnitt sollen nun starten. Foto: © Destina – stock.adobe.com

Viele Rohrbacher hoffen sehnlichst auf Breitband. Nun konkretisiert sich die Realisierung.

Ortsvorsteher Georg Kaiser informierte in der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrats, dass Anfang Juni Gespräche stattfanden wegen des Baubeginns Breitband. Beteiligt waren neben Kümmerer Rainer Jung auch Vertreter des Zweckverbands, ein Vertreter der EGT sowie Josef Altmann von der ausführenden Baufirma KTS.

Losgehen soll es bereits am Montag, 26. Juni, Start ist für Bauabschnitt 1 in Schönenbach. Im Ort soll dann später ein sogenannter PoP (Point of Presence) aufgebaut werden, in dem alle Anschlüsse zusammenlaufen. Gute Nachricht – auf dem Weg zum Dorf sollen gleich alle Seitentäler mitversorgt werden.

EGT legt parallel Leerrohre für 20 KV-Leitungen

Im Abschnitt 2 geht es dann weiter ins Obertal. Er, so Kaiser, wurde beauftragt, Anwohner anzusprechen wegen Zurverfügungstellung von Flächen zur Zwischenlagerung diverser Materialien wie Aushub, Sand und andere Füllmaterialien und natürlich Leerrohrtrommeln.

Die EGT lege parallel zum Breitband zwei Leerrohre für 20 KV-Leitungen. Hier lautete die Frage, ob auch Gasleitungen mitverlegt würden, was er nicht wisse, erklärte Kaiser. Die Firma KTDS beginne zunächst mit einer Kolonne, später soll eine zweite hinzukommen. „Wer die bisherigen Baumaßnahmen gesehen hat, weiß, wie schnell es dann vorwärts geht“, betonte der Ortsvorsteher. Aus den Reihen der Zuhörer wurde gefragt, ob die jeweiligen Hausbesitzer Bescheid wüssten, wo das Leerrohr ins Gebäude komme. „Wenn es soweit ist, wird das nochmals direkt vor Ort besprochen“, ist sich Kaiser sicher.

Planungen für Radweg kommen ebenfalls voran

Vorwärts geht es nun endlich auch bei den Planungen zum Radweg von Schönenbach ins Obertal – der Ortsvorsteher hatte einen Vororttermin mit Vertretern der entsprechenden Ämter.

In Sachen Ersatz für Sitzbänke sei der Bauhof Furtwangen dabei, allerdings gebe es auch dort personelle Probleme. „Zur Not lassen wir das Material bringen und machen es selbst“, erklärte Kaiser dazu. Die Himmelsliege, die am Grillplatz „zwischengelagert“ war, wird dort bleiben – „wir haben nur positive Rückmeldungen deswegen erhalten“, nannte Kaiser den Grund.

Ratsmitglied Michael Woelki, der gerne auf den ÖPNV setzt, zeigte sich enttäuscht, als er versuchte, den Tag zu nutzen, an dem man den neuen Verkehrsverbund kostenlos testen konnte. Er habe das versucht, scheiterte aber an der mangelhaften Abstimmung. „Es wäre bei uns nur der Rufbus möglich gewesen. Dort wusste man nicht, ob das auch für den Rufbus gilt – und am Ende haben die niemanden erreicht, der das klären konnte“, zeigte er sich etwas enttäuscht.