In Rietheim muss ein besonderer Baum gefällt werden. (Symbolfoto) Foto: Pixabay/hagenstaadt

Leicht ist es nicht gefallen, dennoch hat sich der Ortschaftsrat geeinigt, dass die 100-jährige Eiche, ein markanter Blickpunkt auf dem Rietheimer Dorfplatz, gefällt werden muss.

Sicherheit geht vor, so der Tenor im Ortschaftsrat, nachdem Ortsvorsteher Bernd Bucher durch Baumexperten erfahren hatte, dass damit zu rechnen sei, dass Totholz herunterfallen könnte und somit Personen verletzt und Fahrzeug beschädigt werden könnten.

 

Entschieden wurde in der jüngsten Ortschaftsratssitzung, die Eiche durch einen rotblühenden Kastanienbaum zu ersetzen, der vier bis fünf Meter hoch werden kann. Die gesamten Kosten mit Transport und Einpflanzen wurden rund 5000 Euro berechnet.

Um dem Gemeindearbeiter die Arbeit etwas zu erleichtern, wurde einstimmig beschlossen, für 6800 Euro ein Absaugegerät zu kaufen, mit dem Laub und Gras schnell entsorgt werden kann, ebenso der regelmäßige Austausch von Hackschnitzeln könne mit diesem Gerät durchgeführt werde. „Eine immense Zeitersparnis“, so Bucher.

Überlegt wurde, ob im Sportheim des Fußballclubs eine zusätzliche Türe eingebaut werden soll. Zu einem Entschluss kam es jedoch noch nicht. Zunächst wurde das Für und Wider überlegt und auch wie diese Türe beschaffen sei soll, damit der Einbau sinnvoll ist. Beschlossen wurde, sich beim Hersteller nochmals beraten zu lassen.

Nutzung von öffentlichen Räumen

Ausgiebig wurde über die Nutzung der öffentlichen Räumlichkeiten diskutiert, das sind Turn- und Festhalle, Mensa und der Begegnungsraum. Es stellt sich die Frage, ob den Nutzern nach deren Veranstaltungen mit Gewinnabsichten eine Gebühr für Reinigung und eventuelle Schäden verlangt werden solle. Entschieden wurde, davon abzusehen, auch mit der Überlegung, dass bei Veranstaltungen viel Arbeit durch ehrenamtliche Helfer geleistet werden, die sich dann überlegen, ob sich das alles noch lohne, wenn eine Gebühr bezahlt werden müsse.

Bucher hatte einen anderen Vorschlag: Im Vorfeld werde eine Vertretung des Veranstalters mit dem Hausmeister mit einer Checkliste einen Rundgang durch das Gebäude machen und danach, bei der Abgabe des Schlüssels ebenfalls, um sicher zu sein, dass alles ordnungsgemäß verlassen wurde. Bucher war es wichtig, dass diese Regelungen Entscheidung des Ortschaftsrates sein soll, um zu signalisieren, dass es keine „Schikane“ des Hausmeisters ist. Dies wurde einstimmig befürwortet. Auch der Beschluss, dass für die Nutzung des Begegnungsraumes von Privatpersonen eine Pauschale von 75 Euro erhoben werden soll.

Probleme mit parkenden Autos

Entfernt werden soll der Altkleidercontainer am Feuerwehrgerätehaus, zu viel Unrat werde dort abgestellt.

Weiteres Thema: Angesprochen wurden Probleme mit parkenden Autos im Ort. Immer wieder werde beobachtet, dass Fahrzeuge beim Feuerwehrgerätehaus so abgestellt werden, dass das Fahrzeug bei einem Einsatz beim Herausfahren behindert werde.

Der Parkplatz vor der Grundschule würde immer mehr als Dauerparkplatz genutzt, sogar für abgemeldete Fahrzeuge. Beschlossen wurde, mit einem Schild darauf aufmerksam zu machen, dass die Parkplätze werktags zwischen 7 und 17 Uhr nur für das Personal der Schule zur Verfügung stehen.