Große Probleme gibt es mit dem Hundekot auf dem Spielplatz in der „Baindtstraße“. Foto: Schwind

Vierbeiner haben keinen Zutritt auf Spielplätze. Dies soll nach wiederkehrenden Verschmutzungen besser deutlich gemacht werden.

Wie Ortsvorsteher Volker Tietze in der letzten Ortschaftsratssitzung berichtete, habe Renfrizhausen markante Probleme mit Hundekot auf den beiden Spielplätzen „Obere Gärten“ und vor allem aber auf dem Spielplatz in der „Baindtstraße“.

 

Auf den Spielplätzen der Gemeinde wurden nämlich in letzter Zeit immer wieder Hundekot entdeckt. Deshalb auch der Hinweis dass Hunde grundsätzlich keinen Zutritt zum Spielplatz haben - so soll es jetzt auf den Schildern an den Eingängen in Renfrizhausen vermerkt werden.

Infektionsrisiko durch Kot

Vor allem abends würden einige Hundehalter dort ihre Vierbeiner ausführen und deren Hinterlassenschaften nicht entsorgen. Die Hundehalter werden deshalb noch einmal gebeten, den Kot ihrer Tiere zu entfernen und ihre Hunde schon gar nicht auf Kinderspielplätze zu lassen.

Außerdem stellt Tierkot ein Infektionsrisiko dar. Besonders abwehrgeschwächte Menschen und Kinder sind gefährdet. Nun sollen Hinweisschilder, welche die Hundehalter auf ihre Pflicht aufmerksam machen sollen, an den Spielplätzen aufgestellt werden, beschloss das Gremium in der jüngsten Sitzung.

Eigene Schilder kommen

Die Frage war, ob man die Standard-Schilder der Stadt nehmen möchte, die 43 Euro kosten und von der Stadt bezahlt und zur Verfügung gestellt werden oder eigene zu kreieren. Sollten diese teurer sein, müsse der Differenzbetrag vom Ortsbudget bezahlt werden.

Das Renfrizhauser Gremium war sich schnell einig, auf eigene Schilder umzusteigen, da die Meinung herrschte, ein markantes Bild ohne viel Text wäre effektiver als ein vollgeschriebenes. Die benötigten Pfosten stelle die Stadt auf jeden Fall zur Verfügung.