Die Zeichen zur Freigabe für ein Neubaugebiet an der Geisinger Straße in Pfohren stehen gut. Das Projekt kann schon in naher Zukunft beginnen. Foto: Rainer Bombardi

Die Fläche kann künftig trotz Photovoltaikanlage weiterhin bewirtschaftet werden. Auch das Neubaugebiet Geisinger Straße in Pfohren rückt näher, wie im Ortschaftsrat deutlich wurde.

Der Ortschaftsrat gab einstimmig grünes Licht für die im Norden des Teilhofs geplante Photovoltaikanlage, die in Ständerbauweise auf einer Fläche von 1,4 Hektar installiert wird. Die in neun Reihen mit einem Abstand von je sieben Metern erstellte Anlage produziert mit ihren 1612 Modulen eine maximale Leistung von 997,5 Kilowattpeak.

 

Aufgrund ihrer Bauweise mit einer Modulhöhe von 2,20 Meter ermöglicht sie dem Betreiber, 97 Prozent der bebauten Fläche weiter landwirtschaftlich zu nutzen. „Die Möglichkeit, die Fläche weiter effizient bewirtschaften zu können, ist optimal“, war für Ratsmitglied Martin Wesle der Weg zur Zustimmung frei.

Aussichten für ein Neubaugebiet sind gut

Einstimmig votierte der Ortschaftsrat für den von Mitglied Jörg Moosmann eingereichten Antrag, die Randsteine entlang der Baarstraße an Stellen abzusenken, an denen sich der Fußweg und Straßeneinmündungen kreuzen. Der Absenkung durch eine spezielle Schneidetechnik wurde zugestimmt. Indes bevorzugte der Rat, die Absenkung zusammen mit der Verlegung von Glasfaser in der Baarstraße zu realisieren, sofern sie zeitnah erfolgt.

Die Aussichten für ein Neubaugebiet an der Geisinger Straße sind gut. Die Klärung letzter Details steht kurz bevor, sodass die Stadt die weiteren Schritte in die Wege leiten kann.

Projekt altersgerechtes Wohnen schreitet langsamer voran

Langsamer schreitet das Projekt altersgerechtes Wohnen voran, bei welchem der Ortschaftsrat vor der Entscheidung steht, wann er es dem Gemeinderat zur weiteren Beratung übergibt. Ein Investor ist weiterhin an einer Realisierung interessiert.

Der unzureichende Wasserdruck in der Festhalle ist auf eine schlechte Zuführung zurückzuführen, wie es bei der Sitzung hieß. Vor allem im Duschbereich sei eine optimale Versorgung erst wieder nach der geplanten Sanierung der Zuleitungen realistisch. Für die Versorgung mit Warmwasser benötigt es vor allem im Duschbereich der Damen mehr Vorlauf. Ortsvorsteher Gerhard Feucht teilte mit, dass das Problem bekannt sei und schnellstmöglich behoben werden soll.