Zwar hatte der Rat nur eine kurze Tagesordnung, aber doch manches zu besprechen.
Zum einen ging es um ein mögliches Raumkonzept fürs Rathaus, berichtet Ortsvorsteher Johannes Maier auf Nachfrage unserer Zeitung. „Wir überlegen, dem Kindergarten Räume zur Verfügung zu stellen.“ Dort werde ein Raum für die Einzelförderung benötigt. Da der Kindergarten aber nur über Gruppenräume verfüge, müsse aktuell einer dafür gesperrt werden. Im Rathaus sei dagegen nicht jeden Tag Betrieb. „Ich wollte das Okay der Ortschaftsräte einholen, und sie haben das gut gefunden“, freut sich Maier. Ein Gespräch mit der Stadtverwaltung soll folgen. Generell wollen sich die Räte laut Maier Gedanken über das Thema Raumnutzung machen – nicht nur was das Rathaus angeht, sondern auch das Ötlinger Feuerwehrgerätehaus – wenn dann mal die geplante Feuerwache Nord in Haltingen steht.
Zugeparkte Dorfstraße
Ein weiteres Thema war die Parkplatzsituation, genauer gesagt die „zugeparkte Dorfstraße“. Im Spätherbst fand eine Begehung mit Bürgermeister Lorenz Wehrle statt, nun mit Markus Rotzler, dem Leiter der Abteilung Verkehr und Tiefbau im Rathaus. „Wir wollen ein Konzept aufstellen“, kündigt der Ortsvorsteher an. Denkbar seien etwa eine andere Beschilderung oder Markierungen auf der Fahrbahn.
Darüber hinaus berichtete der Ortsvorsteher, dass er in der Bürgersprechstunde von Sabine Rösch vom Weingut Vinessli ein Bild von Ötlingen erhalten habe. Was damit passieren soll, sei noch offen. Sie habe es von einer Bäckerei bekommen. Und die wiederum habe es von einer Künstlerin, die im Krieg kein Geld für Brot hatte.
Freundschaft aufleben lassen
Einstimmig hätten sich die Räte dafür ausgesprochen, die Freundschaft mit Ötlingen im Schwäbischen wieder aufleben zu lassen, berichtet Maier. Des Weiteren informierte er darüber, dass das Problem mit dem Rebweg unterhalb der Kirche schon lange wieder behoben sei. Dieser sei mit zu lockerem Material verfüllt worden.