Die Front des Rathauses würde Ortsvorsteher Franz Günter gerne neu streichen lassen. Foto: Stephan Hübner

Wichtig findet Oberkirnachs Ortsvorsteher Franz Günter einen Neuanstrich der Südseite des Rathauses. Das Gebäude sei ein Blickfang für den Ort. 2024 soll zudem das begehrte Glasfaser verlegt werden.

Ortsvorsteher Franz Günter berichtete im Ortschaftsrat, dass 2024 der Glasfaserausbau im Teilort beginnen soll. Das Problem werde jeden Monat dringlicher, er glaube aber erst daran, wenn er es sehe, so Günter. Auf jeden Fall werde es vorher noch eine Sitzung mit Brigach geben, da beide Orte gemeinsam angegangen würden.

Das Thema „Funkmast“ liege mittlerweile beim Landratsamt, die Stellungnahme St. Georgens liege vor. Es gebe aber noch den Einspruch eines Nachbarn, der sich einen etwas anderen Standort wünsche.

Am Schlossberg sollen Windkraftanlagen entstehen

Bald 15 Jahre beschäftige den Ort das Thema Windkraft. Zwar sei diesbezüglich noch alles in der Schwebe, es gebe aber neben Peterzell eine Fläche in Oberkirnach, am Schlossberg. Geplant sei, die zwei dort möglichen Anlagen gemeinsam zu bauen. Bis Ende 2023 oder Anfang 2024 werde man sich sicher noch einmal mit dem Thema beschäftigen.

Der Waldkindergarten sprach dem Ortschaftsrat Dank dafür aus, dass für 705 Euro ein Kletternetz für den Spielplatz beschafft wurde.

„Biberproblem“ hat sich von „von allein“ gelöst

Das Biberproblem Oberkirnachs habe sich „von allein“ gelöst, so Günter. Drei Tiere seien auf der Kreisstraße überfahren worden, alle Bauten im unteren Ortsbereich seien verschwunden. Nur noch unterhalb eines Biotops sei der Biber noch verstärkt zugange, dort entstehe aber kein Schaden.

Günter berichtete auch, dass auf der Kammererhöhe in der ersten Augustwoche etwa 120 Pfadfinder ihr Zeltlager aufschlagen werden.

Für den Haushalt 2024 möchte Günter wieder einen Betrag für Wegeinstandhaltung beantragen, wobei insbesondere eine neue Tragdeckschicht am Kesselbergweg kommen soll. Günters Wunsch wäre, das bis zur Abzweigung Hagzinken durchzuführen. Der Weg sei in den 1970er-Jahren zuletzt geteert worden, der Unterbau aber gut.

Jährlich etwa 1300 Euro Verfügungsmittel

Als wichtig erachtete Günter auch ein Neuanstrich der Südseite des Rathauses. Das Gebäude sei ein Blickfang für Oberkirnach. Der Teilort erhält jährlich etwa 1300 Euro Verfügungsmittel und sparte bis heute 3500 Euro an. Da man von der Stadt angehalten ist, die Mittel künftig möglichst jährlich aufzubrauchen, schlug Günter einen Neuanstrich des Treppenhauses im Rathaus vor. Ein großer Brocken seien auch noch die unteren Toiletten, hier komme es aber darauf an, wie es mit dem Gemeindesaal weitergehe. Der werde noch bis zum Ende des Kindergartenjahres vom Kindergarten Brigach genutzt, sei aber nach den Ferien dann wieder frei. Allgemein werde der Raum zu wenig genutzt, so Günter.

Der Rat stimmte für die vorgeschlagenen Haushaltsanforderungen.