Mit einer Wundertüte voller nützlicher Werkzeuge begrüßte Ortsvorsteher Jürgen Goltz (rechts) den neuen Gemeindearbeiter Michael Lange. Foto: Kurt Weiß

In der Sitzung des Ortschaftsrates stellte sich der neue Gemeindemitarbeiter Michael Lange, der von den Technischen Diensten (TDVS) der Stadt kommt, dem Gremium, vor.

Als Begrüßungsgeschenk überreichte Ortsvorsteher Jürgen Goltz seinem neuen Mitarbeiter eine Wundertüte mit sinnvollen Werkzeugen für seine künftige Arbeit und wünschte ihm einen gelungenen Start.

 

Einen Großteil der Sitzung nahmen die Entscheidungen über den Ersatz von Fenstern im Obergeschoss der Grundschule und in der Kindertagesstätte ein. Wie Schulleiterin Rosi Zeiger informierte, hat sich der Fensteraustausch im Erdgeschoss bereits bewährt, insbesondere was die Einsparung von Heizenergie anbelangt.

Die drei Angebote, die Ortsvorsteher Goltz eingeholt hatte, lagen für drei Klassenzimmer zwischen 37.000 und 39.000 Euro, wobei sich das Gremium für das billigste Angebot entschied. In einem weiteren Raum tritt bei drei Fenstern Feuchtigkeit ein, für deren Ersatz der Ortschaftsrat weitere 15.600 Euro bereitstellte.

In der Kindertagesstätte müssen ebenfalls drei Fenster ausgewechselt werden, wobei sich das Gremium ebenfalls für das billigste Angebot von 17.300 Euro entschied. Zu den Beschaffungskosten teilte Ortsvorsteher Goltz mit, dass eine Fördermöglichkeit durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bestehe und ein Antrag hierfür gestellt werde.

Keine PV-Anlage auf Rathausdach

Der Ortsvorsteher stellte auch die Stellungnahme der Stadtwerke (SVS) zur Errichtung einer Photovoltaikanlage auf dem Rathausdach vor, welche eine solche aufgrund eines zu geringen Eigenverbrauchs und wegen fehlender Wirtschaftlichkeit derzeit nicht für realisierbar hält.

Er berichtete auch über die Belegungszahlen in der Kindertagesstätte (Kita), die derzeit mit 73 Kindern in allen Gruppen voll ausgelastet ist. Ab Herbst droht sieben Kindern unter drei Jahren die Warteliste. Der Ortschaftsrat schlägt deshalb vor, zur nächsten Sitzung die Leiterin der Einrichtung einzuladen, um nach Möglichkeiten zur Abhilfe zu suchen.

Einmal mehr kam auch in dieser Sitzung das Tempo 30 auf innerörtlichen Straßen zur Sprache, wobei Ortsvorsteher Goltz auf eine geplante Verkehrsbegehung Ende des Monats verwies.