Mühringens neuer Ortsvorsteher Eckard Lacher und die ausscheidende Ortsvorsteherin Monika Fuhl Foto: Baiker

Es war die letzte Mühringer Ortschaftsratssitzung, die Monika Fuhl als Ortsvorsteherin leitete. Dieter Albrecht und Uwe Klomfass wurden gleich am Anfang als neue Ortschaftsräte verpflichtet. Eckard Lacher wurde als neuer Ortsvorsteher gewählt.

Für die Wahl dieser Personen war extra Rolf Kotz von der Stadtverwaltung Horb gekommen. Monika Fuhl verpflichtete die beiden. Danach wurde Eckard Lacher in einer offenen Wahl einstimmig als neuer Ortsvorsteher gewählt. Er muss noch vom Gemeinderat bestätigt werden. Zudem verständigte sich der Ortschafsrat auf zwei Stellvertreter für den Ortsvorsteher: Maika Lacher und Gabriele Butenschön.

 

Zunächst die Tagesordnung

Dann ging es in die weitere Tagesordnung, so zum Master-Plan 2050. Am 10. November wird es dazu eine Stadtkonferenz geben. Diese beginnt um 16.30 Uhr und wird voraussichtlich um 21 Uhr beendet. Es gibt verschiedene Workshops. Die Teilnehmer aus Mühringen werden sich mit dem Thema „Begegnungsmöglichkeiten schaffen“ beschäftigen.

Des Weiteren ging es um die Anschaffung eines Sana-Mobiltreppensteigers, um einen barrierefreien Zugang zum Rathaus zu gewährleisten. Dieser Treppensteiger soll circa 4500 Euro kosten. Das Büro der Ortschaftsverwaltung soll eine kleine Küchenzeile erhalten, in dem vor allem eine Spüle und ein Kühlschrank integriert ist. Von der Firma Rogg gibt es ein Angebot. Der Ortschaftsrat soll sich im Internet noch über Angebote informieren, dabei aber bedenken, dass eine Abholung und Aufbau organisiert werden muss.

Foto: Baiker

Eine Laudatio

Anlässlich der letzten Sitzungsleitung durch Monika Fuhl, ließ der neu gewählte Ortsvorsteher Eckard Lacher das Engagement von Fuhl in einer Laudatio Revue passieren: „Du warst fast 30 Jahre im Ortschaftsrat. Davon fast 15 Jahre Ortsvorsteherin. Deine Krankheit hat dich jetzt gezwungen, dein Amt aufzugeben. Was in deiner Amtszeit alles in Mühringen an Themen anstanden, hat man in der Zeitung lesen können. Glasfaseranschluss, LED-Beleuchtung, Kindergarten, Friedhof, Hochwasserschutz, Eyachtalradweg, und vieles mehr. Einiges war erfolgreich, andere Themen werden uns weiter beschäftigen. Ein Projekt wurde in der Zeitung nicht genannt. Die Fertigstellung unserer Ortsdurchfahrt nach rund 35 Jahren. Ich weiß, dass du daran mit viel Einsatz gearbeitet hast und dass du einen großen Anteil an der Verwirklichung hast. Ich weiß aber auch, dass du privat vielen Menschen in Mühringen geholfen hast, wenn sie in einer schwierigen Situation waren. Für all dein überdurchschnittliches Engagement für Mühringen während deiner Amtszeit bedanke ich mich an dieser Stelle ganz herzlich auch im Namen des Ortschaftsrates und im Namen aller Mühringer und Mühringerinnen und wünsche Dir alles Gute.“

Ein Kirschbaum

Zum Dank gab es einen Blumenstrauß und einen Kirschbaum, der auf Wunsch von Fuhl auf dem Spielplatz gepflanzt werden soll. Monika Fuhl bedankte sich bei allen, mit denen sie zusammengearbeitet hat. Das Thema Hochwasserschutz war ihr ein besonderes Anliegen, das sie nicht zu Ende bringen konnte. Sie kritisierte die Stadtverwaltung Horb, die sie dabei als sehr träge erlebt habe. Alle Gemeinden in der Region, die ebenfalls vom Hochwasser betroffen sind, hätten ihre Hausaufgaben gemacht und Vorsorge getroffen.