Viel Verkehr und eine Baustelle gibt es am Ortseingang von Marschalkenzimmern. Die Ampelregelung ist wieder aufgehoben. Foto: Stöhr

Die Verkehrssituation und die Rettungswache waren Thema in der letzten Ortschaftsratssitzung des Jahres.

Eine kleine, treue Zuhörerschar hatte sich zur letzten Ortschaftsratssitzung des Jahres auf den Besucherplätzen eingefunden, Ortsvorsteher Jochen Roth bedankte sich für ihr Interesse. Drei Bausachen nahm der Ortschaftsrat zur Kenntnis.

 

Darunter waren der Neubau einer Sauna im Oberen Dorf und die Errichtung einer Werbeanlage an der Hauptstraße beim Ortseingang von Dornhan her kommend. Letztere sei bereits von der Verkehrsbehörde geprüft worden, hieß es. Sie stelle kein Hindernis für den Verkehr dar, da sie etwas abgerückt von der Hauptstraße aufgestellt werden soll. Ein weiteres Bauvorhaben sieht einen Anbau an ein Ferienhaus im Tannenweg vor.

Neuer DRK-Standort im Blick

Unter „Verschiedenes“ informierte der Ortsvorsteher über einen vom Land Baden-Württemberg gewährten Zuschuss, den die Stadt erhalten soll. Der Zuschuss in Höhe von etwa vier Millionen Euro könne für ein Großprojekt verwendet oder auf einen Zeitraum von zwölf Jahren aufgeteilt für verschiedene Projekte eingesetzt werden. Jede Stadt bekomme vom Land einen Zuschuss, dessen Höhe sich über die Einwohneranzahl berechne.

Der Ortschaftsrat Marschalkenzimmern tagt im Bürgersaal. Foto: Stöhr

Ortsvorsteher Roth berichtete außerdem von einem Besuch des Landtagsabgeordneten Stefan Teufel. Dieser habe sich stark dafür gemacht, dass die Rettungswache im Ort stationiert bleibe. Er werde sich dafür einsetzen, dass das DRK einen großen Zuschuss für den Bau einer festen Wache bekommt. Man habe dafür schon die Bereitstellung eines Grundstück zugesichert, informierte Roth. Es befinde sich im „Ochsengarten“ vor der eingezäunten Doline. Eine „sehr gute Sache“, befand der Ortsvorsteher. Aktuell befindet sich die Rettungswache noch im ehemaligen Kreissparkassengebäude im „Oberen Dorf“.

Die „Adventsfenster“ kommen an

Mit Daniel Karrais war ein weiterer Landespolitiker zu Besuch in Marschalkenzimmern, berichtete Roth. Dabei habe man sich die Verkehrssituation im Ort genauer angeschaut. Es habe zuvor auch eine Verkehrsschau gegeben. Ziel war es, eine 30er-Zone im Bereich des Dorfplatzes und des Kindergartens zu bekommen. Ein verkehrsberuhigter Bereich in diesem Abschnitt wäre wichtig, so Roth. Eine Geschwindigkeitsbegrenzung könne auch zeitlich begrenzt sein. Hier sei man für vieles offen. Allerdings machten die bürokratischen Hürden die Sache nicht einfach. Dies habe man Karrais mit auf den Weg gegeben.

Werbung machte der Ortsvorsteher auch für den Dornhaner Bürgerbus. Dieser habe aktuell wenig Fahrgäste. Demnächst komme ein neues Fahrzeug, das auch barrierefrei sei. „Es wäre toll, wenn viele es nutzten“, so Roth.

Gut frequentiert sei dagegen die Aktion „Adventsfenster“, bei der es an wechselnden Adressen kleine Aktionen zur Adventszeit gibt.