Verpflichtet als Ortschaftsrätin wurde Ortsvorsteherin Irina Ebauer durch ihren Stellvertreter Matthias Lachnit. Foto: Ursula Kaletta/Picasa

Nun ist es amtlich: Ortsvorsteherin Irina Ebauer gehört dem Marbacher Ortschaftsrat an.

Nachdem ihre Amtsvorgängerin Diana Kern-Epple aus dem Gremium ausgeschieden ist, übernahm Matthias Lachnit die Zeremonie der Verpflichtung zur Ortschaftsrätin. Somit verfügt die Rathauschefin über ihr Stimmrecht.

 

Ein weiterer Punkt in der jüngsten Ortschaftsratssitzung war der Jugendraum. Wie festgestellt wurde, befinde er sich in keinem guten Zustand.

Jugendraum ist Thema

In kurzer Zeit sei er durch Starkregen gleich zweimal überflutet worden. Vor 30 Jahren, so erinnerte Ortsvorsteherin Irina Ebauer, sei er von den Amtsvorgängern Rolf Effinger und Diana Kern-Epple eingerichtet worden. Für Sanierungsarbeiten seien im Laufe der Jahre rund 60 000 Euro investiert worden.

Nun mache eine kompliziert gekoppelte Kanalisation Probleme. Um den Raum wieder gebrauchstüchtig zu machen, müssten ein Betrag von rund 100 000 Euro ausgegeben werden. Ansonsten könnte immer wieder Wasser eindringen. Im jetzigen Zustand könnte er als Lagerraum für einen Verein genutzt werden. Regalbretter, die in entsprechender Höhe angebracht werden könnten, seien vorhanden. Welcher Verein den Raum übernehmen werde, solle beim nächsten Treffen der Vereinsvorsitzenden besprochen werden. Das Gremium stimmte dem Vorhaben ausnahmslos zu.

„Das Thema Jugendraum will ich nicht sterben lassen, man wird sehen, wie es weiter geht“, versicherte die Ortsvorsteherin. Bekannt sei, dass von Jugendlichen im Moment keine Nachfrage nach einem Raum bestehe.

Bohrungen angekündigt

Bekannt gab sie, dass demnächst im Marbacher Steinbruch Bohrungen vorgenommen werden. Anlass sei die Abschätzung der Grundwassergefährdung.

Tempo 30

Gewünscht wurde von Anliegern der Ostbahnhofstraße, dass ein dort stehendes Verkehrsschild mit Tempo 30 versetzt werden solle, da es durch Bäume schlecht sichtbar sei. Eine Überprüfung habe ergeben, dass es sich wegen privatem Grundstück nicht versetzten lasse. Daher soll, sobald die Witterung es zulässt, die Fahrbahn mit 30 km/h markiert werden.

Der durch den Winterdienst demolierte Fahrradständer am Feuerwehrgerätehaus sei durch ein neues Modell zum Preis von 484 Euro ersetzt worden, hieß es. Außerdem: Die vorgesehenen Baumfällarbeiten am Spielplatz im Forellenweg sowie am Ostbahnhof seien inzwischen erledigt.

Die Ortsvorsteherin verwies nochmals auf die Informationsveranstaltung zur Gründung eines Nachbarschaftshilfevereins am Dienstag, 11. Februar, 19 Uhr, in der Marbacher Turn- und Festhalle. Dabei werde auch durch Vertreter der Firma FWD das Projekt Seniorenwohnung Marbach vorgestellt.

Um die Platzkapazitäten für die Besucher gut vorzubereiten, sei eine telefonische Anmeldung unter 07721/82 20 71 vorteilhaft. Natürlich können Interessierte auch ohne Anmeldung an der Versammlung teilnehmen.