Sie bestimmen als Ortschaftsräte in den nächsten fünf Jahren die Geschicke Oberkirnachs mit (von links): Stefan Lauble, Annette Ettwein, David Bähr, Sabine Fichter, Markus Gruber, Franz Günter und Bürgermeisterstellvertreter Hansjörg Staiger. Foto: Richard Schuster

Bei einer konstituierenden Sitzung hat der neue Ortschaftsrat von Oberkirnach seine Arbeit aufgenommen. Dabei wurde auch der Ortsvorsteher gewählt. Zudem ging es um neue Projekte für das kommende Jahr 2025.

Der neugewählte Ortschaftsrat hat dieser Tage seine Arbeit aufgenommen. Zu Beginn der konstituierenden Sitzung sprach Ortsvorsteher Franz Günter den beiden ausgeschiedenen Räten Tobias Fichter und Otmar Klausmann seinen Dank für die geleistete Arbeit und für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen fünf Jahren aus. Den „Neuen“ wünschte er viel Erfolg und gutes Gelingen.

 

Hansjörg Staiger nahm als Stellvertreter des verhinderten Bürgermeisters Michael Rieger die Verpflichtung der neugewählten Ortschaftsräte vor. Er machte sie auf ihre Rechte und Pflichten aufmerksam.

Franz Günter bleibt auch weiterhin Ortsvorsteher

Mit seinen beiden ersten Entscheidungen schlug das neue Gremium dem Gemeinderat Franz Günter für weitere fünf Jahre als Ortsvorsteher und Markus Gruber als dessen Stellvertreter vor – beides einstimmig. In seinem kleinen Rückblick sprach Günter, der seit nunmehr zehn Jahren als Ortsvorsteher tätig ist, von einigen Erfolgen, die für Oberkirnach erreicht werden konnten. „Ich versuche stets, bei meinem Engagement für unseren Ort Vorbild zu sein“, so Günter.

Er bedankte sich bei der Stadtverwaltung für die gute Zusammenarbeit und für die „stets offenen Türen“ dort – auch wenn es nicht immer sofort für alle Probleme eine Lösung habe geben können.

Ausbau von Glasfaser im Ort soll voran gehen

Oberkirnach sei nun seit 1974 ein Stadtteil St. Georgens und man könne durchaus sagen, beide profitierten in mancherlei Hinsicht voneinander. Für das Jahr 2025 stellte der Ortschaftsrat einige Anforderungen an den Gesamthaushalt der Stadt.

Für laufendes Jahr noch etwa 900 Euro übrig

Dabei ging es um den generellen Ausbau der Glasfasertechnik im Ort, um die Sanierung der Südseite der Rathaus-Fassade sowie um die Sanierung des Kesselbergwegs – letztere aber erst nach Abschluss der Arbeiten zum Verlegen der Glasfaser-Leitungen. Für kleinere Ausgaben habe Oberkirnach, so Franz Günter, pro Jahr 1400 Euro freie Verfügungsmittel. Davon seien für das laufende Jahr noch mehr als 900 Euro übrig.