Ein Mädchen wäscht sich die Hände. In den Schulräumen können sich die Kinder nur mit kaltem Wasser die Hände waschen. Diesbezüglich soll nach einer Lösung gesucht werden. Quelle: Unbekannt

Kaltes Wasser, Kanalprüfung und Sirenen – in der jüngsten Ortschaftsratssitzung in Hochmössingen gab es allerhand zu besprechen.

Oberndorf-Hochmössingen - In Hochmössingen wurden die Wahlen von Patrick Rohr zum Abteilungskommandanten und von Marc Kustra zum stellvertretenden Abteilungskommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Hochmössingen jeweils einstimmig vom Ortschaftsrat bestätigt. Der Ortschaftsrat freut sich, dass zwei junge engagierte Feuerwehrmänner sich bereit erklärt haben, diese Ämter zu übernehmen.

Der Energiebericht des Jahres 2020 wurde speziell für die städtischen Gebäude in Hochmössingen vorgestellt. Durch einerseits eingeschränkte Nutzung und andererseits erhöhte Hygienevorschriften in Coronazeiten ist dieser allerdings nicht wirklich mit den letzten Jahren vergleichbar. Trotzdem war für den Ortschaftsrat ersichtlich, dass im Bereich Heizung in den örtlichen Gebäuden noch viel zu tun ist. Die Heizanlagen sind veraltet und die Gebäude schlecht gedämmt. Es stellte sich wiederholt die Frage, wann ein schon länger in der Planung befindliches Nahwärmekonzept im Bereich Turnhalle, Feuerwehr, Kindergarten wohl zur Ausführung kommt. Der Ortsvorsteherin ist dazu noch nichts bekannt.

Für Kinder unangenehm

Für Kinder unangenehm

Ortschaftsrat Söll sprach an, dass in den Schulzimmern im Rathaus die Kinder nur mit kaltem Wasser ihre Hände waschen können und dies in Pandemiezeiten (30 Sekunden Mindestwaschdauer) für diese sehr unangenehm sei. Hier sollte eine Lösung gefunden werden. Die Ortvorsteherin gab bekannt, dass der Werkhof noch nicht dazugekommen ist, die zum Hochwasserschutz am Weiher noch fehlende Furt über den Weg zu erstellen. Dies wird möglicherweise erst im nächsten Jahr fertiggestellt.

Bei der kürzlich durchgeführten Kanalprüfung in Hochmössingen wurden im Gehweg der Kirchstraße Beschädigungen festgestellt, die baldmöglichst instandgesetzt werden müssen. Die Kanalprüfung soll zukünftig alle fünf bis zehn Jahre erfolgen. Ein Kanaldeckel auf einer Wiese im Bereich Brandäcker, der sich bei Starkregen manchmal hebt, kann nicht einfach verschraubt werden. Dies würde nur eine Verlagerung des Problems auf eine andere Stelle bedeuten, da hier der weiterführende Kanal eine Kapazitätsgrenze hat.

Bei einer mobilen Geschwindigkeitsüberwachung am 4. Oktober auf Höhe der Dornhaner Straße 45 wurden von 621 gemessenen Fahrzeugen 59 beanstandet. Sie hatten die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 Stundenkilometern um bis zu 19 Stundenkilometern überschritten.

WLAN-Accesspoint

WLAN-Accesspoint

Die Ortsvorsteherin informierte darüber, dass nach Rücksprache mit den Vereinen kein WLAN im gesamten Bereich in und um die Turnhalle benötigt wird, sondern dass ein Internetanschluss mit einem WLAN-Accesspoint in der Halle und der Möglichkeit, ein LAN-Kabel anzuschließen, ausreichen würde. Dies wird nun mit der Stadtverwaltung weiterverfolgt. Zum Thema Sirenen zur Warnung der Bevölkerung wurde von der Stadtverwaltung ein Förderantrag gestellt. Es sei nicht sinnvoll, die alten Sirenen wieder zu aktivieren, da diese heutzutage mit Sprachdurchsage ausgestattet sein müssen. Allerdings sind solche Geräte zur Zeit nicht lieferbar und auch die Fördermittel höchstwahrscheinlich überzeichnet.

Die Beschilderung von Wanderwegen könnte in Oberndorf, den Ortsteilen und zwischen diesen verbessert werden. Früher wurden solche Dinge über den Albverein, Schwarzwaldverein oder von Ehrenamtlichen gemacht. Auf längere Sicht wäre ein einheitliches Konzept für die ganze Stadt wünschenswert, hieß es. Dieses Thema soll laut Verwaltung geprüft werden. Der Vorschlag von Ortschaftsrat Baier, einen Seniorennachmittag im Frühjahr oder Frühsommer eventuell im Freien durchzuführen, wurde begrüßt.