In Hechingen-Weilheim hat die Liste von Ortsvorsteher Gerd Eberwein bei der Ortschaftsratswahl vier von sieben Sitzen geholt. Eberwein möchte den eingeschlagenen Weg weitergehen.
In Weilheim haben sich zwei Listen für den Ortschaftsrat beworben. Die Liste „Wir für Weilheim“ mit Ortsvorsteher Gerd Eberwein hat vier Sitze (Gerd Eberwein, Viviane Kopf, Manuel Diaz Garcia, Ewald Schneider) geholt, die Liste „Richtungswechsel für Weilheims Zukunft“drei (Michael Zinnebner, Timo Wolf, Josef Wolf). Absoluter Stimmenkönig ist Eberwein mit 38,4 Prozent der Stimmen. Entsprechend erleichtert ist er im Gespräch mit unserer Redaktion: „Ich will den eingeschlagenen Weg für Weilheim weitergehen.“ Er betont: „Die Weilheimer wollen keinen so großen Richtungswechsel.“
Er spricht damit auf die konkurrierende Liste „Richtungswechsel für Weilheims Zukunft“ an. Michael Zinnebner hat mit 312 Stimmen (26,46 Prozent) auf ebenjener Liste am besten abgeschnitten. Nicht geschafft in den Ortschaftsrat haben es Michael Keppler und Ingrid Riester (Richtungswechsel für Weilheims Zukunft) und Sven Dieringer, Diane Ludwig und Alice Endreß („Wir für Weilheim“). Eberwein möchte nun erstmal seinen Erfolg feiern und in den kommenden Woche auf Vertreter der konkurrierenden Liste zugehen.
Josef Wolf von der Liste „Richtungswechsel für Weilheims Zukunft“ erklärt: „Der Bürger hat entschieden. Wir müssen das Wahlergebnis akzeptieren.“ Das Hauptproblem sei gewesen, dass lediglich fünf Kandidaten auf der Liste angetreten seien. Trotzdem: „Das Ergebnis ist nicht so schlecht. Wir müssen nun gemeinsam ehrlich miteinander sprechen und gut zusammenarbeiten“, so Wolf kurz nach der Veröffentlichung der Wahlergebnisse.
18 Stimmzettel ungültig
Die Wahlbeteiligung in Weilheim lag bei 76, 36 Prozent. Ungültig waren 18 Stimmzettel, was immerhin 4,29 Prozent entspricht. Gelegen haben kann dies auch am geltenden Verhältniswahlrecht mit zwei Listen für einen Ort.