Der Fronmeister hat die Hundehaufen rot markiert um den Hundebesitzer ins Gewissen zu reden. Foto: Schwind

Übelriechende Haufen machen der Ortsverwaltung Sorgen. Dabei sollten die Besitzer die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner selbst wegräumen. Andernfalls kann das finanzielle Folgen haben.

Das Problem mit dem Hundekot ist in Fischingen mal wieder so aktuell wie nie und erregt die Gemüter der Ortsverwaltung wie auch des Ortschaftsrates gleichermaßen.

 

Denn am Rande der letzten Ortschaftsratssitzung in Fischingen war auch Thema, dass es im Bereich des Springbrunnens an der Kreuzung Schlossbergstraße/Im Herrengarten wieder vermehrt zu Verunreinigungen durch Hundekot kommt.

Übertragung von Krankheiten

Viele Hundebesitzer sind sich der Verantwortung bewusst, die eine Haltung von Hunden mit sich bringt und bemühen sich, die Hinterlassenschaften ihrer Tiere ordnungsgemäß zu entsorgen. Leider gibt es jedoch immer noch einige, die dies nicht tun, was zu unangenehmen Situationen für andere Spaziergänger und Anwohner führt.

Die Hinterlassenschaften von Hunden können nicht nur unangenehm riechen, sondern auch gesundheitliche Risiken bergen, da sie Krankheiten übertragen können. Darüber hinaus beeinträchtigen sie auch das Ortsbild und die Sauberkeit des Platzes rund um die Sitzbänke und den Brunnen.

Risiko für spielende Kinder

Es ist auch für den Fronmeister unzumutbar, immer wieder die Haufen der Hunde wegzuräumen – deshalb hat er alle Haufen auf der mit Hundekot übersäten Grünfläche mit roter Sprühfarbe markiert . Die Hoffnung: So werden die Hundebesitzer wieder an ihre Pflichten erinnert.

In diesem Bereich beobachtet man auch immer wieder spielende Kinder, für die die Hinterlassenschaften ein großes gesundheitliches Risiko darstellen. Um dem Problem entgegenzuwirken, setzt die Ortsverwaltung bis jetzt noch auf die Sensibilisierung der Hundebesitzer.

Hundebesitzer in der Pflicht

Es ist dabei aber auch wichtig, dass die Hundebesitzer ihrerseits Verantwortung übernehmen und die Hinterlassenschaften der Tiere ordnungsgemäß entsorgen. Denn Hundekot ist ein Thema, das ernst genommen werden sollte.

Durch verantwortungsvolles Handeln können Hundebesitzer dazu beitragen, die Gesundheit von Mensch und Tier zu schützen und die Umwelt zu bewahren. Ein kleiner Aufwand kann somit einen großen Unterschied machen. In einer Gemeinschaft – und eben auch einer Dorfgemeinschaft – gibt es nur ein friedliches Miteinander, wenn jeder dazu beiträgt. In diesem Fall auch die Hundebesitzer.

Hundekotbeutel erhältlich

Es bedarf aber auch des Mutes aus der Bevölkerung, solche Vergehen direkt bei den Hundebesitzern anzusprechen und im Notfall auch einmal Ross und Reiter zu melden, damit so auch Bußgelder verhängt werden können, um die Einhaltung der Vorschriften zu fördern.

Hundekotbeutel können an der Ortsverwaltung zu den üblichen Öffnungszeiten abgeholt werden.