Der neue Funkmast soll auf dem Flurstück 360/7 entstehen. das befürwortet jetzt der Boller Ortschaftsrat. Foto: Daiker

Die Besucherreihen im Saal waren gut besetzt bei der Sitzung des Boller Ortschaftsrates.

Das Thema Funkmast weckte das große Interesse vieler Bürger. Zum Standort des Mobil-Funkmasts teilte Ortsvorsteherin Meta Staudt mit, dass es außer dem geplanten Grundstück bei der Turn- und Festhalle in Boll keine weitere Alternative gebe. Vermessungen des Flurstückes 360/7 hätten stattgefunden, jedoch lägen von Seiten des Anbieters Telekom noch keine Rückmeldungen, vor allem hinsichtlich der Ausführung – Höhe des Masts, vor.

 

Das Flurstück ist im Bebauungsplan mit „Grünfläche“ bezeichnet, weshalb ein Beschluss zum Mobilfunkmast des Ortschaftsrates zwingend ist, da es einer Änderung des Bebauungsplanes bedarf. Zudem sind Auflagen zu prüfen und unter anderem Gewässerrandstreifen zu beachten.

Maximal dürfen es 35 Meter werden

Die Telekom sei mit dem Fachbereich Bau und Technik der Stadt Hechingen in Kontakt und für einen höheren Mast offen, berichtete Staudt. Ein höherer Mast biete anderen Teilnehmern ebenfalls die Möglichkeit einer besseren Funkabdeckung in der Ortschaft, was das Gremium wünscht.

Der Ortschaftsrat nimmt mit Blick auf eine zukunftsfähige Ausführung eine Verzögerung des Baubeginnes, bedingt durch die Genehmigungsphase, in Kauf. Vereinzelt machte sich Frust im Rat breit, da nur Teilaspekte in den vorausgegangen Sitzungen angesprochen worden seien. Den Beschluss zum Standort Flurstück 360/7 fasste der Ortschaftsrat Boll mit dem Zusatz „mit einer maximalen Funkmasthöhe von 35 Metern“ mit einer Enthaltung.