So sah die abgerutschte Straße zum Kirchlein Maria-Zell vor Beginn der Bauarbeiten aus. Foto: Benjamin Roth

Die Bauarbeiten an der Zufahrt zu Maria-Zell laufen planmäßig, weitere Infos gab es im Ortschaftsrat Boll auch zum geplanten Mobilfunkmast. Ein Ärgernis besteht hingegen weiter.

Der Ortschaftsrat Boll hat jüngst im Rathaus getagt. Ortsvorsteherin Meta Staudt gab bekannt, dass die Straßenbauarbeiten am Hangrutsch der Zufahrt nach Maria Zell planmäßig laufen und einen guten Fortschritt zeigen. Momentan werde Kalk und Schotter eingebaut. Die Zufahrt könne im Laufe des Jahres voraussichtlich fertiggestellt werden.

 

Dazu informierte Staudt, dass im Bereich des geplanten Mobilfunkmasten aktuell eine Baugrunduntersuchung durchgeführt werde. Ein Ergebnis – insbesondere zur Masthöhe – wird bis in zwei Wochen erwartet. Weiter stünden dann die Genehmigungen des Landratsamtes und des Wasserwirtschaftsamtes an.

Auch teilte die Ortsvorsteherin mit, dass – wie bekannt – bei einer Überprüfung der Erdanker zur Standsicherheit von Maria Zell festgestellt wurde, dass die erforderliche Zugkraft nicht bei allen Ankern erreicht wird. Zwischenzeitlich seien Bohrungen zur Prüfung der Bodenbeschaffenheit mit einer Tiefe bis zu 18 Metern veranlasst worden. Es folge ein Gutachten.

Freude in Boll über Ergebnis der Haushaltsbesprechung

Sehr erfreut zeigt man sich in Boll über die Haushaltsbesprechung für das Jahr 2026. Positiv wurden die Anträge Straßenunterhalt, Maria Zell und die LED-Umstellung der Beleuchtung in der Turn- und Festhalle bewertet. Vorbehaltlich einer Zustimmung des Gemeinderates müsse noch ein Förderantrag zur LED-Umstellung gestellt werden. Die Sanierungsarbeiten im Feuerwehrhaus konnten vorgezogen werden und die Anstricharbeiten seien bereits erledigt.

Auch die Bürger durften im Rahmen der Bürgerfragestunde ihre Fragen stellen. Auf Nachfrage zum Stand des Waldankaufprogramms teilte Ortsvorsteherin Meta Staudt mit, dass Anfang des kommenden Jahres durch Jürgen Baumer vom Sachgebiet Forst und Natur informiert wird. Weiter wurde aus der Bürgerschaft zum Aktionsplan/Arbeitsplan wiederkehrender Tätigkeiten durch den Betriebshof Hechingen nachgefragt. Zu diesem intensiven und umfangreichen Thema konnte von Seiten der Ortschaftsverwaltung noch kein Erledigungstermin genannt werden, da auch vorhandene Daten überarbeitet und aktualisiert werden müssen.

Parksituation am Sportplatz weiter ein leidiges Thema

Dazu ist die Parksituation in der Bröllerstrasse entlang des Ballfangzaunes am Sportplatz immer noch ein leidiges Thema. Dies sowie das Überparken des Hydranten und die seit Wochen nach der Baumaßnahme auf der Straße fehlenden Markierungen „Kindergarten“ wurden unlängst bei der Verkehrsschau angesprochen, sagte Staudt.

Auf der Dorfstraße werden zudem im Bereich aller einmündenden Seitenstraßen Markierungen angebracht, um auf die Vorfahrtsregel „rechts vor links“ aufmerksam zu machen.

Eine Bauanfrage zur Nutzungsänderung einer Garage zu einem Pferdestall wurde nach kurzer Diskussion zur Kenntnis genommen. Bei der um die gebetene Meinung und Stellungnahme verlässt sich der Ortschaftsrat auf die gesetzliche Prüfung der übergeordneten Stellen.

Auch Termine im Jahr 2026 wurden bekanntgegeben. Am 8. März findet die Bürgermeister- und Landtagswahl statt; am 12. Juli ist das Grenzsteinfest beim Hasendenkmal der Narrenzünfte Boll und Stetten geplant.