Die Sommerberghalle muss energetisch saniert werden. Da sie für Veranstaltungen häufig zu klein ist, gibt es jetzt einen Antrag an die Stadt.
Grundsätzliche Maßnahmen, die den energetischen Stand der öffentlichen Gebäude wie Sommerberghalle und Feuerwehrgerätehaus betreffen, nahmen breiten Raum der ersten Tagung nach der konstituierenden Sitzung des Ortschaftsrats ein.
Vorrangig ging es um die Sommerberghalle, wo schon in den vergangenen Jahren die Sanierung von Heizung, Elektrik, Hallenbeleuchtung und Dachdämmung in den jeweiligen Etataufstellungen notiert waren. Für die Dachdämmung standen 100 000 Euro, für die Beleuchtung 20 000 Euro im Raum.
In der Diskussionsrunde kristallisierte sich dann auf Anregung von Michael Mayer die Frage heraus, ob es sinnvoll ist, dieses Geld zu investieren, obwohl die Halle bei etlichen Veranstaltungen wie Konzerten oder Fasnachtsveranstaltungen eigentlich zu klein ist. Oft müssten Gäste im Flur Platz nehmen und die Vereine bewirten aus einem beengten Küchenraum, was brandschutztechnisch fragwürdig sei.
Vergrößerung um ein Drittel
Unter diesen Umständen beschloss der Ortschaftsrat einen Antrag an die Stadt Vöhrenbach zu stellen. Im Vorschlag soll geprüft werden, ob die Sommerberghalle um etwa ein Drittel in der Breite vergrößert werden und erst danach die energetische Sanierung mit Dachdämmung und Vorbereitung für Photovoltaik, Beleuchtung und Heizung folgen kann. Das brächte Kosteneinsparungen für Heizung und Strom.
Beidseitige Zufahrt möglich
Zu den derzeitigen Arbeiten an der Ortsdurchfahrt führte Ortsvorsteher Patrick Hellenschmidt aus, dass ab dem 7. Oktober der zweite Bauabschnitt ab Hammerackerweg Richtung Unterhammer erfolgt. Hier werden die Gehwege zurückgebaut, die Wasserleitung erneuert und die vorgeschriebene Untergrundbefestigung auf 75 Zentimeter durchgeführt.
Existenzwichtiger Punkt für den Landmarkt und das Gasthaus Hammer ist dabei, dass nach eindringlicher Verhandlung mit Stadt, Behörde und Baufirma die beidseitige Zufahrt wie bisher vereinbart werden konnte. Die Verkehrsregelung erfolgt per Ampel.
Hellenschmidt ergänzte, dass in der nächsten Woche nur bis zum Feiertag, also bis Donnerstag, gearbeitet werde. Am Brückentag (Freitag) hätten die Bauarbeiter frei.
Fragen nach Parkplätzen
Michael Mayer fragte, wo die Einwohner parken können, wenn es beim zweiten Bauabschnitt eine Vollsperrung gibt?
Einen weiteren Antrag stellte der Ortschaftsrat bezüglich Energie. Da man künftig mit vermehrten Anschlüssen von Wallboxen und Photovoltaikanlagen rechnen müsse, sollte die Stadt beim Energiedienst nachfragen, ob die Trafostationen im Ort und Leitungsquerschnitte dafür ausgelegt sind.
Zuschuss für Jubiläen
Wie geht man bei Vereinsjubiläen vor? Hier einigte sich der Ortschaftsrat, dass pro angefangenem Vereinsjahr fünf Euro und entsprechender Feier im Ort ein Zuschuss aus dem Ortschafsratsbudget beigesteuert wird. Diese Förderung gibt es in 25-Jahres-Schritten. Erster Nutzer dieser Regelung ist die Burgzunft beim 50-jährigen Bestehen nächstes Jahr.
700 Euro Zuschuss für Spielgerät
Über einen Zuschuss von 700 Euro für ein Spielgerät aus dem Ortschaftsratsbudget darf sich der Kindergarten freuen. Vorgeschlagen ist der Kauf eines „Balancierparadieses“.
Neben der eingangs diskutierten Sanierung der Sommerberghalle notierte der Ortschaftsrat die Sanierung des Kindergartenspiel- und Grillplatzes für den Etat 2025. Zudem hielt man die Anbringung eines gelben Streifens bei der Auffahrt zum Kindergarten für nötig. Ralf Ruchlak regte die Aufstellung einer Infotafel mit geschichtsträchtigen Objekten wie Hammerwerk und Ruine Neufürstenberg an.