Der Jagdbogen Dossenbach ist neu verpachtet worden. Damit soll wieder Ruhe einkehren.
Die Zusammenarbeit zwischen Landwirten und Landbesitzern, den Jagdpächtern und Jägern im Jagdbogen Dossenbach soll – im Gegensatz zu früheren Zeiten – in Zukunft wesentlich besser werden.
Dies versprachen am Montag die neuen Jagdpächter, Felix Bucher und Alexander Polcyn, als sie sich im Ortschaftsrat vorstellten. Dass dies ganz offenbar nicht immer so war, wurde dabei deutlich. Ortsvorsteher Andreas Klein sagte: „Schlimmer als es war, kann es gar nicht mehr werden.“ Konkreter wurde er dabei allerdings nicht.
Auf Nachfrage beklagten einige der im Publikum anwesenden Landwirte und Grundbesitzer vor allem eine häufige Nichterreichbarkeit der bisherigen fünf Jagdpächter. Auch um Wildschäden und ähnliche Dinge sei sich nicht ausreichend gekümmert worden, hieß es. Einer der Landwirte stellte die mangelhafte telefonische Erreichbarkeit heraus.
Landwirte sind frustriert
Alles in allem hätten sich die ehemaligen Jagdpächter nicht in ausreichendem Maße um die Belange der Landwirte und Landbesitzer gekümmert, lautete die einhellige Meinung der Anwesenden. Dass in Zukunft nun alles anders werden soll, bekundeten derweil die neuen Jagdpächter.
Sie sagten, sie seien jung und hätten richtig Lust auf ihr Waidwerk in Dossenbach. Ihr Vertrag läuft zunächst für sechs Jahre. Die Grünröcke kündigten an, dass sie ihre Kontaktadressen und ihre Telefonnummern auch bei der Gemeinde hinterlegen würden, so dass man sie bei Bedarf jederzeit erreichen könne. Bei entsprechenden Ereignissen würden sie auch umgehend vor Ort sein, um sich um die Belange der Landwirte und der Landbesitzer zu kümmern, versprachen die neuen Jagdpächter unisono.
Zwölf Begehungsscheine
Insgesamt wollen die neuen Pächter zwölf Begehungsscheine ausgeben, neun seien bereits vergeben. Bei Bedarf könnten jedoch auch weitere Tagesbegehungsscheine ausgegeben werden, sagte Ortsvorsteher Andreas Klein.
Die Neuverpachtung des Jagdbogens hätte bereits vor einem Jahr erfolgen sollen, war aber um ein Jahr verschoben worden. Erst im Januar hatte der Ortschaftsrat Dossenbach über die Vergabe entschieden.