Die Sanierung des Vereinsraums soll bis Ende Februar abgeschlossen sein. Hausmeisterwechsel und Zeitdruck erhöhen die Dringlichkeit.
Christian Stark hat im Dögginger Ortschaftsrat dafür plädiert, die Sanierung des Vereins- und Schulraums in der Gauchachschule zeitnah abzuschließen. Damit reagierte er auf die Anwesenheit zahlreicher Mütter, die ein Ende der seit 21 Jahren bestehenden Krabbelgruppe befürchteten.
Den Ausschlag hatte ein Brief gegeben, in welchem die Gruppe aufgefordert wurde, ihr Inventar für die Zeit der Renovierung wegzuräumen und sich von nicht mehr benötigten Utensilien zu trennen. „Wir bekommen einen tollen Raum, der mit tatkräftiger Unterstützung von Hausmeister Martin Wetzel für insgesamt 60 000 Euro saniert wird“, unterstrich Stark, dass der Ortschaftsrat den Fortbestand der Krabbelgruppe unterstützt.
Dass der Vereinsraum in Zukunft eine Mehrfachnutzung erfährt, ist für ihn folgerichtig. Wetzel gehe Ende März in Ruhestand, weshalb bei der Sanierung jetzt Eile geboten sei. Falls diese unter Wetzel nicht mehr möglich sein sollte, wäre eine externe Auftragsvergabe notwendig. Die Sanierung könnte sich um Jahre verzögern.
Wetzel informierte darüber, dass der Raum neben einer Modernisierung der Strom- und Wasserleitungen auch eine Schallschluckdecke erhält. „Es gibt einen Raum, den alle Vereine nutzen können. Das war im Sommer unsere einstimmige Forderung. Es muss klar sein, dass die Krabbelgruppe ihr gesamtes Inventar wie bisher im Raum belassen kann“, gab Ratsmitglied Rolf Schütz den Tipp, den Bestand diesbezüglich einzuteilen.
Ortsvorsteher Georg Baum erkannte eine Bereitschaft auf beiden Seiten, die Fertigstellung der Sanierung nicht zu gefährden. In Abstimmung mit dem Ortschaftsrat beauftragte er die Krabbelgruppe, ihr Inventar bis Samstag, 31. Januar, auszuräumen, um die Sanierung zu ermöglichen.
In einem Gespräch mit allen Beteiligten soll dann über die Nutzung und Einteilung des Vereinsraums nach Abschluss der Arbeiten beraten werden.