Die Boller Schutzhütte liegt idyllisch am Waldrand und dient als Rastplatz für Wanderer. Die Benutzung der Grillstelle muss bei der Ortsverwaltung angemeldet werden. Foto: Fahrland

Die Boller wollen mit Spielgeräten die Aufenthaltsqualität für Familien mit Kindern an der Schutzhütte beim Birkenwäldle steigern. Ein Klettergerüst soll es aber nicht sein.

Die Mitglieder des Ortschaftsrats befassten sich in ihrer jüngsten Sitzung anhand von Beispielbildern mit der Vorauswahl für ein bis zwei Geräte, wobei die finanziellen Möglichkeiten und das Verletzungsrisiko gegen ein Klettergerüst sprachen.

 

Laut Ortsvorsteher Wolfgang Schittenhelm wolle man eine Beschäftigungsmöglichkeit für Kinder bei dieser Grillstelle anbieten, aber keinen kompletten Spielplatz, den es in der Ortsmitte gebe.

Zweiter Spielplatz in nächstem Baugebiet

Als Standort für einen zweiten Spielplatz werde man eher das nächste Baugebiet in Erwägung ziehen, das allerdings noch in einiger Ferne liege.

Für den Grillplatz an der Schutzhütte sprach sich Schittenhelm für eine Rutsche und/oder eine Schaukel oder Doppelschaukel aus. Thomas Luthardt plädierte für eine möglichst robuste Ausführung mit Metallpfosten, um Vandalismus vorzubeugen.

Die endgültige Entscheidung mit Blick auf das Budget und das Alter der Zielgruppe soll in der nächsten Sitzung bekanntgegeben werden.

Nächste Hundekotstation Als Aufstellort für die nächste Boller Hundekotbeutelstation einigte sich das Gremium auf die Stelle, an der sich zwei Feldwege Richtung Boller Felsen und Ruine Bogeneck treffen. Bislang sind acht Stationen in verschiedenen Himmelsrichtungen über die Gemarkung verteilt.

Tipp für Bochingen

Auch der Gemeindeverbindungsweg zwischen der Boller Mehrzweckhalle und dem Bochinger Norma-Markt gilt als beliebte und häufig frequentierte Hundestrecke. Da sie überwiegend auf Bochinger Gemarkung liegt, wird Schittenhelm eine Anregung an den Bochinger Ortschaftsrat weitergeben, dort ebenfalls eine Hundestation aufzustellen.

Auf gleicher Strecke wurden inzwischen die lang ersehnten Solar-Straßenleuchten angebracht. Aufgrund einer Rückmeldung aus der Bürgerschaft, wonach diese angeblich nicht immer funktionieren, soll bei der Stadtverwaltung eine Auskunft über die maximale Brenndauer eingeholt werden.

Ferienprogramm Schittenhelm gab bekannt, dass die Ortsverwaltung das Zeitfenster für das „BoBo-Ferienprogramm“ auf die gesamte Sommerferienzeit vom 31. Juli bis 13. September ausdehnen werde, um den Vereinen größtmögliche Flexibilität für ihre Angebote zu ermöglichen. Von der Stadtjugendpflege seien die Vereine dazu aufgerufen, auch Ferienangebote für Kinder mit Beeinträchtigung zu schaffen und damit der Inklusion Rechnung zu tragen.

Info zum Thema Inklusion

Die Ortschaftsräte fragten sich, welche zusätzlichen Voraussetzungen die Vereinsverantwortlichen bei der Betreuung erfüllen müssten. Christiane Bondzio von der Stadtjugendpflege soll zu einer der nächsten Sitzungen eingeladen werden, um über dieses Thema zu informieren.

Maßnahmen offen Thomas Luthardt erinnerte daran, das undichte Dach bei der Feuerwehr zu reparieren. Keine Fortschritte konnten die Ratsmitglieder bei der Abarbeitung einer Liste feststellen, die im Rahmen einer Ortsbegehung entstanden war. Mehrere Maßnahmen wie die Erweiterung der Tempo-30-Zone im Engen Schlattweg seien beim Ordnungsamt anhängig und sollen noch umgesetzt werden.