Breitbandausbau hat nicht immer nur Vorteile. Wenn es zu Stolperfallen am Gehsteig kommt, kann es schnell gefährlich werden. Ein Ende ist in Beffendorf nicht in Sicht.
Ein Bürger fragte in der Bürgerfragestunde Ortsvorsteher Roland Lauble nach den geplanten Sanierungsarbeiten der K5522.
Er wisse, dass die Instandsetzung verhindert wurde, da es Probleme mit einer Wasserleitung gebe und fragte, wie es jetzt weitergehe. Lauble teilte mit, dass anfangs des Jahres über eine Lösung für den Umgang mit der Wasserleitung beraten wurde. Mittel für die Sanierung der Straße sollen im Haushalt des Landkreises für 2026 vorgesehen werden.
Windkraft-Beschluss am 30. September
Müsste man die Wasserleitung neu verlegen, kämen auf die Stadt Kosten in Höhe von mindestens einer Million zu. Man ginge das Risiko eines eventuellen Schadens ein, die Belagsarbeiten würden trotzdem ausgeführt, bei eventuellen Schäden würde die Leitung repariert.
Die Frist für die Unterschriften bezüglich des Bürgerbegehrens zum Thema Windkraft, so der Bürger, sei nach seiner Rechnung abgelaufen. Er fragte nach, wenn im Gemeinderat eine Entscheidung getroffen werde. Der Ortsvorsteher verwies ihn auf die öffentliche Gemeinderatssitzung am 30. September, in welcher die entsprechenden Beschlüsse gefasst würden.
Neue Messungen bei Lärm gewünscht
Ein weiterer Punkt in der Sitzung war die Fortschreibung des Lärmaktionsplans. Ursprünglich sollten nur die Verkehrsbelastungen der Pflichtstrecken A81, L415 und L424 überprüft werden, welches so in der Julisitzung des Technischen Ausschusses und im Gemeinderat vorgestellt wurde.
Der Ortschaftsrat Beffendorf aber wünscht in der Fortschreibung auch die Verkehrsbelastungen im Ortsteil Beffendorf auf der L419 und der K5522 neu zu analysieren und gegebenenfalls Maßnahmen vorzuschlagen. Die letzten Messwerte stammen aus dem Jahr 2017. Nach kurzer Beratung erfolgte der Beschluss einstimmig.
Eine unendliche Geschichte sind die Stolperstellen, die durch den Breitbandausbau entstanden sind. Trotz Unfall und Aufforderungen durch das Tiefbauamt Oberndorf hat die ausführende Firma die Arbeiten an den Gehwegen immer noch nicht abgeschlossen.