Gewählt wurde am Sonntag. Mittlerweile sind auch die letzten Ergebnisse ermittelt. Foto: Anja Bertsch

Am vierten Tag nach der Wahl standen endlich auch die Ortschaftsräte für Wiechs und Raitbach fest.

In den beiden Orten hatte sich die Ermittlung des endgültigen Ergebnisses hingezogen, weil etliche Kandidaten auf ihre Wählbarkeit geprüft werden mussten (wir berichteten).

 

Wiechs: Stimmenkönig in Wiechs wurde Stefan Dietz, der 705 Stimmen auf sich vereinigen konnte. Dietz hatte im Vorfeld bereits angekündigt, dass er bereit ist, das Amt des Ortsvorstehers zu übernehmen. Der langjährige Amtsinhaber Ino Hodapp hatte sich in diesem Jahr nicht mehr zur Verfügung gestellt. Gewählt wurden darüber hinaus Hans-Dieter Reif (645 Stimmen), Kai Horschig (605), Ralf Reinbold (570), Götz Wiese (557) und Anna De Caprio (548). Diese sechs Kandidaten hatten auf der Liste „Gemeinssam für Wiechs“ kandidiert. Da die Liste jedoch nicht genügend Kandidaten hatte, um das achtköpfige Gremium vollständig zu besetzen, mussten zwei weitere Ortschaftsräte über die „wilde Wahl“ gefunden werden. Auf diesem Weg kommen zusätzlich Martin Gebhardt und Gregory Volpe ins Gremium, deren Name von elf beziehungsweise neun Mitbürgern auf den Stimmzettel geschrieben wurden. Beide waren in der vorigen Runde bereits Mitglied im Dorfparlament – hatten bei der aktuellen Wahl jedoch nicht kandidiert.

Raitbach: In Raitbach ziehen alle sechs Kandidaten der offiziell gemeldeten Liste „Gemeinsam für Raitbach“ ins Dorfparlament ein: Silvia Glatt erhielt mit 223 die meisten Stimmen. Es folgten Andrea Strübe (218), Björn Keller (211), Clarissa van Kreij (209), Thomas Jost (201) und Corina Dattler (131). Zusätzlich wurden Rabea Oswald mit 131 und Sebastian Johannsen mit 103 Stimmen ins Gremium gewählt. Die beiden hatten mit etlichen weiteren auf der Liste „Frischer Wind für Raitbach, Sattelhof und Schweigmatt“ kandidiert, die jedoch die Anmeldefrist für die Kommunalwahl verpasst hatte; die Namen standen daher nicht auf den vorgedruckten Stimmzetteln und mussten von den Bürgern von Hand eingetragen werden.