Die Tieringer haben eine lange Wunschliste für die Sanierung ihrer Schlichemhalle.
Die Schlichemhalle in Tieringen verträgt eine Modernisierungskur. Was dem Ortschaftsrat dabei besonders am Herzen liegt, das zeigte er beim Ortsbegang auf.
Die Turn- und Festhalle, ein Bauwerk aus den 1970er-Jahren, war der Hauptpunkt beim Ortsbegang. Neben den Unterhaltungsmaßnahmen haben die Tieringer die ein oder andere größere Reparatur im Blick und zudem eine Wunschliste zusammengestellt. Darauf ist beispielsweise ein Bühnenanbau vermerkt. Bislang müssen Vereine bei Veranstaltungen immer eine mobile Bühne aufbauen.
Die Sanierung der Umkleiden und der Duschen ist wünschenswert. Eine Erweiterung der Küche wollen die Vereine ebenso wie eine Vergrößerung der Toiletten; zudem die Umgestaltung des Foyers. Punkte, die in eine Machbarkeitsstudie eingeflossen sind. Diese verfolge die Hallenrenovierung gegliedert nach Einzelmaßnahmen, wie Stadtbaumeister Claus Fecker erläuterte. Was die einzelnen Module kosten oder wie teuer eine Rundum-Sanierung zu Buche schlagen wird, das steht momentan noch aus. Die Kostenberechnungen werden zu den Haushaltsberatungen im Herbst vorliegen. Die modulare Vorgehensweise helfe bei der Entscheidung, welche Maßnahme dringlich erledigt und welche vielleicht mittelfristig erneut diskutiert werden müsse, verdeutlichte Bürgermeister Frank Schroft.
Die Ausleuchtung der Zufahrt und Stellflächen vor der Schlichemhalle ist nicht mehr zeitgemäß. Die Leuchtkraft der fünf aufgestellten Lampen hat nachgelassen und reicht nicht aus, um die große Fläche ordentlich in Licht zu tauchen. Mit Blick auf die dunkle Jahreszeit wird eine schnelle Lösung durch den Bauhof angestrebt.
Noch weitere kleinere Aufgaben hat Bauhofleiter Michael Mayer in sein Notizbuch geschrieben. So wird die Treppe von der Wagnerstraße zur Schlichemstraße, bei der einige Stufen wackeln und nicht mehr korrekt sitzen, komplett neu aufgebaut. Allerdings deutlich schmäler als die bisherigen rund dreieinhalb Meter. „Diese Breite benötigen wir nicht“, waren sich die Tieringer einig.
Die Auffahrrampen kommen weg
Noch eine weitere Treppe hatten die Ortsvertreter im Blick; jene von der Wagnerstraße hinauf zur Straße „Hinter Burg“. An dieser sind angebrachte Auffahrrampen für Kinderwagen und Rollstühle nicht mehr richtig fixiert. Der Bauhof wird die metallenen Rampen entfernen.
In der Matthias-Koch-Grundschule ging es um die Sanierung der Toiletten und Wandschäden im Treppenhaus sowie um den Verbindungsweg zum Feriendorf Tieringen. Kleinere Reparaturwünsche haben Ortsvorsteherin Isabella Merkt und ihr Gremium beim Eingang zum Tieringer Rathaus.