Beim TuS Altenheim haben sie angefangen, nun stehen sich die Neurieder Cousins Peter und Moritz Strosack mal wieder im Profihandball gegenüber.
Wenn am Samstagabend die SG BBM Bietigheim in der zweiten Handball-Bundesliga den TSV Bayer Dormagen empfängt, ist es für zwei Akteure auf dem Feld kein alltägliches Spiel. Denn Moritz (Bietigheim) und Peter Strosack (Dormagen) aus Neuried treffen um 19.30 Uhr in der Bietigheimer Egetrans Arena auf ihren Cousin.
Es ist nicht das erste Familienduell der beiden Ortenauer Handballprofis, das vorherige sportliche Aufeinandertreffen von Moritz und Peter Strosack liegt jedoch schon zweieinhalb Jahre zurück. Damals trafen die beiden auch in der zweiten Bundesliga aufeinander. Moritz spielte für den HBW Balingen und Peter für den TuS N-Lübbecke.
Beide Duelle in der Saison 2022/2023 entschieden die Balinger für sich und stiegen am Ende der Saison als Zweitliga-Meister auf. Moritz Strosack wechselte anschließend zum Bundesligisten SC DhfK Leipzig, seinen Cousin zog es zum TSV Bayer Dormagen.
Dort spielt Peter Strosack bis heute und ist Kapitän der Mannschaft. Wie wichtig der 31-Jährige für das Team ist, zeigen auch die Aussagen rund um die Verlängerung seines Vertrag bis 2028. „Peter ist in Dormagen ein wichtiger Leistungsträger. Nicht nur auf dem Feld, sondern auch neben dem Feld ist er für uns eine wichtige Konstante“, sagte TSV-Handball-Geschäftsführer Björn Barthel im Frühjahr 2025.
Die SG BBM Bietigheim ist als Aufstiegsaspirant der klare Favorit
Am Samstag sind Peters Dormagener im Duell mit den Bietigheimern jedoch nur Außenseite. Denn Strosack und Co. wollen nach dem extrem bitteren Bundesliga-Abstieg in der Vorsaison wieder zurück in die stärkste Liga der Welt. Als derzeit Tabellendritter darf sich das Team von Trainer Iker Romero, in dem auch der Meißenheimer Jonathan Fischer spielt, gegen den Elften jedoch keinen Ausrutscher erlauben.
Direktes Eins-gegen-Eins-Duell ist unwahrscheinlich
Daher dürften auch die beiden Strosack-Cousin ihre familiäre Bindung für 60 Minuten vergessen. Allzu schwer dürfte ihnen das eher nicht fallen. Als Linkshänder auf Rechtsaußen ist ein direktes Eins-gegen-Eins-Duell der beiden Linkshänder, die beide beim TuS Altenheim mit dem Handball begannen, äußerst unwahrscheinlich.