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Ortenau "Wir wollen etwas Neues versuchen"

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Die Stadtmeisterschaften sind für den Fußballnachwuchs jedes Jahr der Höhepunkt der Hallensaison. Foto: Archiv: Künstle

Seit fast 40 Jahren sind die Lahrer Jugendfußball-Stadtmeisterschaften der Höhepunkt für Nachwuchskicker. 2018 werden nun der Turnierplan und der Ablauf testweise überarbeitet.

"Alle paar Jahre sollte man auch bewährte Konzepte auf den Prüfstand stellen." Aus Sicht von Stefan Wölfle und dem Organisationsteam bildet bei dieser Regel auch ein seit Jahrzehnten etabliertes Format wie die Lahrer Jugendfußball-Stadtmeisterschaften keine Ausnahme.

Bei der eingehenden Analyse wurden auch verschiedene Anregungen von Zuschauern und Lahrer Vereinen mit einbezogen, wie Wölfle berichtet. Vor dem Hintergrund von nur noch neun Lahrer Vereinen sei die Zahl der Mannschaften im C- und-D-Bereich geschrumpft. "Für den sportlichen Wettbewerb ist das auf die Dauer zu wenig", so Wölfle. Außerdem trat beim Turnier der zweiten Mannschaften "ein gewisser Unmut und Langeweile für die Zuschauer" (Wölfle) ein, wenn im Endspiel etwa der SC Lahr II auf den SC Lahr III traf. "Es soll ja nicht so sein, dass der Eindruck entsteht, wir würden bei den Meisterschaften nur unsere eigenen Teams in den Vordergrund stellen", verdeutlicht Stefan Wölfle. Das Ziel aus organisatorischer Sicht war, beim Gesamtkonzept ein paar Änderungen vorzunehmen. "Wir haben die Anregungen ernst genommen und uns im Team lange und eingehend Gedanken gemacht. Es war nicht einfach, aber wir wollen jetzt in einigen Punkten etwas Neues versuchen und sind gespannt, wie das ankommt", berichtet Wölfle.

Wie sehen die Änderungen konkret aus? Zum einen wird jeder Verein, um Endspiele zweier Mannschaften desselben Vereins auszuschließen, nur noch ein Team t pro Altersgruppe melden können. Ausnahme sind die F 2-Jugend/Bambini. Zweiter wesentlicher Punkt ist eine Öffnung des Turniers zur "offenen" Stadtmeisterschaft. "Die Lahrer Vereine beginnen mit der Meldung. Dazu haben wir alle Vereine aus dem alten Landkreis Lahr dazu eingeladen, den Lahrer Fußballnachwuchs herauszufordern. Aus diesen Bewerbungen wollen wir die noch freien Plätze per Los besetzen", erklärt Wölfle. Der Effekt dieser Änderung: "Mit dann acht bis zehn Mannschaften pro Altersstufe versprechen wir uns einen attraktiven Wettbewerb, frische Impulse", so Wölfle.

Auch der Turniersonntag wird modifiziert. Es ist ein "Final Four-Turnier" vorgesehen, für das sich in den Altersgruppen die jeweils ersten beiden Teams aus der Vorrunde qualifizieren. Vor zwei Monaten wurde den Lahrer Vereinen die neue Konzeption vorgestellt, erste Rückmeldungen fielen interessiert aus. Wölfle: "Es ist nichts in Stein gemeißelt, 2018 wird zunächst ein Test. Für die weitere Zukunft sind wir für alle Anmerkungen und Vorschläge offen."

Noch ist freilich auch völlig offen, ob wieder ein Spieler des SC Freiburg bei der Siegerehrung zugegen sein wird. "Wir werden das natürlich versuchen. Es ist aber verständlich, dass der SC noch keinerlei Aussagen machen kann, weil der Spielplan für Februar noch nicht feststeht. Zudem ist ja auch die mögliche Europa League ein zusätzliches Thema", so Wölfle.

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