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Ortenau Halbfinale für FSV Endstation

Von
Oberacherns Nico Huber wird beim Schussversuch von Altdorfs Jonas Mösch bedrängt. Foto: Fissler Foto: Schwarzwälder-Bote

SBFV-Pokal, Halbfinale: FSV Altdorf – SV Oberachern 1:3 (1:1). Für den Landesligisten FSV Altdorf ist gestern Abend der kleine Traum vom Finaleinzug geplatzt. Am Ende setzte sich die Qualität des zwei Klassen höher spielenden Oberligisten durch.

(sey). Auf den "Süßen Matten" war alles angerichtet für ein großes Fußballfest. Eine Umleitung war eingerichtet worden, um den Verkehr zu entzerren und ein Parkplatzchaos zu verhindern. Zusätzliche Wurstbuden wurden angekarrt und auch die äußeren Bedingungen passten.

Die Hausherren agierten wie erwartet: Bei Ballbesitz für Oberachern rückte nahezu das komplette Team in die Defensive, die vielbeinige Abwehr machte dem Favoriten lange Zeit das Leben schwer. Nach Balleroberung galt es für den FSV, rasch umzuschalten und die schnellen Spieler Florian Karl und Kevin Kremer in Szene zu setzen. Die Gäste hatten Probleme, zu ihrem Spiel zu finden, schienen anfangs nicht bereit, den Kampf anzunehmen. Ein Sonntagsschuss am Mittwochabend von Andre Walica sorgte für die Führung der Oberacherner (4.).

Doch die Hausherren zeigten sich nicht geschockt – im Gegenteil: Nach einem langen Ball kam SVO-Keeper Christian Miesch gegen Kremer im Strafraum zu spät – Gelb und Elfmeter waren die richtige Entscheidung. Mike Rheinberger verschoss zunächst, verwertete aber den Abpraller zum 1:1 (26.). Das Unentschieden war zu diesem Zeitpunkt verdient, da Oberachern Ideen und Kreativität fehlten und Altdorf geschickt verteidigte. Der FSV hatte sogar die klareren Chancen, da Karl – allein aufs Tor eilend – den Ball kurz vor der Pause noch am langen Pfosten vorbeigeschossen hatte.

Sekunden nach Wiederbeginn war es erneut Karl, der knapp an einer Hereingabe vorbeisegelte und das mögliche 2:1 verpasste. Die 700 Zuschauer, darunter unter anderem Ex-Handball-Bundestrainer Martin Heuberger, sahen im zweiten Abschnitt aber letztendlich ein besseres Gästeteam. Die Aktionen wurden konsequenter zu Ende gespielt, die Körpersprache bei Oberachern war fortan eine andere. Altdorf beschränkte sich auf Verteidigung und gelegentliche Konter, doch nach und nach schwanden die Kräfte und der FSV konnte nur noch selten für Entlastung sorgen. Mit einem Traumtor von Kapitän Sinan Gülsoy (65.), der den Ball erst mit dem Kopf über einen Gegenspieler bugsiert und dann volley via Bogenlampe vollendet hatte, gingen bei den meisten Altdorfern die Köpfe nach unten – auch wenn Spielertrainer Christoph Oswald versuchte, das Team noch einmal nach vorne zu pushen. Cedric Krebs packte nur fünf Minuten später den Deckel drauf. Von dem Doppelschlag sollte sich Altdorf nicht mehr erholen. FSV Altdorf: Werner; Oswald (78. Winterhalder), Kremer (72. Zeller), Felix Pietrock, Karl (79. Fabian Pietrock), Rheinberger, Ziegler, R. Hunn (64. Zimny), Mösch (85. L. Hunn, Stückle, Schwendemann.

SV Oberachern: Miesch; Kopf, Gülsoy, C. Krebs, Huber, M. Krebs (64. Petric), Leberer, Walica (80. Savane), Braun, Gallus (67. Weisgerber), Schwenk.

Tore: 0:1 Walica (4.), 1:1 Rheinberger (26.), 1:2 Gülsoy (65.), 1:3 C. Krebs (70.).

Zuschauer: 700.

Schiedsrichter: Hafes Gerspacher.

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