An einem langen Wollfaden aufgereiht sind die mehr als 90 Klimabänder der Omas for Future. Bis Samstag waren sie im Weltladen in Rottweil aufgehängt. Nun haben Vera Niedermann-Wolf (links) und Johanna Knaus sie auf den Weg nach Berlin gebracht. Foto: Omas for Future

Gut 90 bunte Bänder - und damit mehr als 90 Wünsche für ein besseres Klima: Das ist die aus ihrer Sicht erfreuliche Bilanz der mehrwöchigen Klimabänder-Aktion der Omas for Future in Rottweil.

Rottweil - Beschriftet wurden die farbigen Bänder nicht nur von Großmüttern, sondern von Passanten aller Altersgruppen, darunter auffallend häufig junge Familien, die am Stand der Omas for Future auf dem Wochenmarkt ihre Wünsche niederschrieben. Auch im Weltladen, wo sämtliche Bänder quer durch den Verkaufsraum aufgehängt wurden, waren Unterstützer willkommen.

Nun sind die Bänder auf dem Weg nach Leipzig. Von dort aus geht es, im Rahmen einer sich auf ganz Deutschland erstreckenden Fahrradsternfahrt, nach Berlin, wo sie am 10. September eintreffen sollen ­ zum abschließenden, zweitägigen "Festival der Zukunft", dem Höhepunkt der Klimabänder-Aktion.

Blick auf die Bundestagswahl

Damit sollen, mit Blick auf die bevorstehende Bundestagswahl am 26. September, die Klima-Wünsche nicht nur der Omas for Future zum Ausdruck gebracht werden.

Unterstützt wird die Aktion von sieben weiteren Aktionsbündnissen, darunter etwa Parents 4 Future, Churches for Future, Die Klimawette und changing cities.

Für Johanna Knaus und Vera Niedermann-Wolf, die Initiatorinnen der Klimabänder-Aktion in Rottweil, stehen im Mittelpunkt ihres Engagements "die Natur und unsere Enkel. Denen geben wir die Stimme, die sie nicht haben".

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