Olympiasiegerin Daniela Maier muss beim Skicross-Weltcup im Montafon nur ihrer Vorgängerin den Vortritt lassen. Die große Kugel muss wohl warten. Weiter geht es in der Business Class.
Gut eine Woche nach ihrem 30. Geburtstag machte sich Daniela Maier (SC Urach) mit dem weiteren Podestplatz selbst ein Geschenk. Beim Skicross-Weltcup in Österreich erreichte die Schwarzwälderin nach dominanten Auftritten im Viertel- und Halbfinale das große Finale.
In diesem traf Maier auf Jole Galli (Italien), die Gesamtweltcupführende Sandra Näslund (Schweden) und Hannah Schmidt (Kanada). Nach einem dritten Rang nach dem Start rückte die 30-Jährige Näslund immer mehr auf die Pelle, doch vorbei kam Maier nicht mehr. Hinter Näslund und Maier vervollständigte Galli das Podest.
Veronika Reeder (WSV Glonn) belegte den siebten Rang.
Damit ist klar, dass Maier im Gesamtweltcup Näslund – Olympiasiegerin von 2022 in Peking – kaum mehr einholen kann.
Bei den Herren siegte Reece Howden (Kanada). Weiter geht es am 21. März im kanadischen Craigleith. Dann will sich Daniela Maier dank der Gold-Prämie einen Flug in der Business Class gönnen.