Endlich geht wieder eine Goldmedaille im Winter in den Schwarzwald. Mit Daniela Maier könnte es keine würdigere Gewinnerin geben, zieht Sportredakteur Gunter Wiedemann den Hut.
Daniela Maier ist am Olymp angekommen, mehr geht nicht, Olympiasiegerin ist frau für ein Leben! Die Furtwangerin ist der neue Stern des Schwarzwalds. Erstmals seit 2006 – Kombinierer Georg Hettich (Schonach) – gibt es bei Winterspielen wieder Gold für den Skiverband Schwarzwald.
Die Skicrosserin des SC Urach – der Verein lebt und liebt Wintersport – ist eine mehr als würdige Olympiasiegerin. Die Zweite des Gesamtweltcups und WM-Dritte war – neben Sandra Näslund – die Dominatorin des Winters. Zwei der vergangenen drei Weltcups hatte die 29-Jährige für sich entschieden.
Dass Maier nun am Tag X keine Nerven zeigte, ist kein Zufall. Ihr Erfolgsrezept: Spaß am Skicross. „Darum geht es mir.“
Die Freude am Racing verlor Daniela Maier auch nach schweren Verletzungen – Knorpelschaden, Kreuzbandriss und Syndesmoseriss – nie. Es ist ihr Tag. Hut ab!