Olympiasiegerin Daniela Maier muss beim Weltcup in Serbien erneut fünf Frauen den Vortritt lassen. Am Donnerstag war eine andere Goldmedaillengewinnerin die schnellste Skicrosserin.
„Ich habe mich beim Start etwas verzettelt. Am Donnerstag mache ich es besser“, meinte Daniela Maier am Mittwochabend nach der Videoanalyse in Serbien. Aufgrund der Startprobleme hatte die Furtwangerin (SC Urach) in der ersten Qualifikation „nur“ den sechsten Rang belegt. Die Olympiasiegerin von Livigno nahm mit der Startnummer 1 die Strecke mit „vielen und hohen Sprüngen“ in Angriff. Doch erneut lief es am Donnerstag nicht perfekt für die 29-Jährige. Am Ende stand eine Zeit von 54,79 Sekunden – und wieder der sechste Rang. Erneut war Peking-Goldmedaillengewinnerin Sandra Näslund (53,84) die schnellstes Crosserin. Dahinter landeten Fanny Smith (Schweiz/54,16) und Jole Galli aus Italien (54,25). Am Freitag (12 Uhr) – Daniela Maier trifft im Viertelfinale auf Jole Galli, Jade Grillet (Frankreich) und Tiana Gairns (Kanada) – und am Samstag (10:15 Uhr) stehen in Kopaonik die entscheidenden Heats auf dem Plan. Die Schwedin Sandra Näslund führt das Gesamtklassement mit 668 Punkten vor Daniela Maier (614) an.