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Olympia Skifamilie fiebert mit Sandra Ringwald mit

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Drücken Olympionikin Sandra Ringwald im Elternhaus von Schonachs Olympiasieger Georg Hettich (Turin 2006) die Daumen für weitere Olympia-Starts (von links): Lothar und Hedwig Hettich, Siegfried Burger, Marion Burger, Ekelin Clara, Helena Merkle, Christian Kammerer, Karin Wisser, Markus Ringwald, Tina Burger, Tochter Rosa, Andrea Kammerer und Benita Hansmann. Foto: Börsig-Kienzler Foto: Börsig-Kienzler

Schwarzwald-Baar-Kreis - Für Sandra Ringwald ging am Dienstag ein Kindheitstraum in Erfüllung. Die 27-jährige Langläuferin vom Skiteam Schonach-Rohrhardsberg startete im Sprint erstmals bei den Olympischen Winterspielen in Südkorea.

In Pyeongchang fieberten ihre Eltern und der Schwarzwälder-Fanclub mit ihr mit, in der Heimat zahlreiche Schonacher und Schönwälder. Bereits am Sonntagabend startete auch für Susi und Klaus Ringwald das Abenteuer Olympia. Die in Schönwald wohnenden und aus Schonach stammenden Eltern der deutschen Top-Sprinterin flogen mit den Eltern des Freundes ihrer Tochter, Kombinierer und Medaillenhoffnung Fabian Rießle (SZ Breitnau), nach Seoul. Von ihrem dortigen Hotel aus sind es rund 160 Kilometer bis zu den Wettkampfstätten in Pyeongchang.

Diesen Weg nehmen die sportbegeisterten Eltern gerne mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf sich, um ihre Lieben vor Ort unterstützen und anfeuern zu können. "Wir sind gespannt und aufgeregt, was da alles auf uns zukommt, wie es wird", verriet Susi Ringwald vor der Reise im Gespräch mit unserer Zeitung. "Wir freuen uns riesig bei Sandras Olympiapremiere vor Ort zu sein und versuchen auch bei den weiteren Wettkämpfen von ihr und Fabian dabei zu sein." 

Auch der neunköpfige Schwarzwälder-Fanclub um Tanja und Volker Lehmann, Angela und Frank Schneider und weiteren Familienmitgliedern aus Schonach jubelt den beiden heimischen Olympioniken an den Wettkampfstätten frenetisch zu. Schon beim Auftaktrennen der Langläuferinnen und bei Andreas Wellingers Gewinn der Goldmedaille beim Skispringen auf der Normalschanze waren die Deutschlandfahnen schwingenden Wintersportfans zu sehen. Mit ihren mit Kuckucksuhren und weiteren Schwarzwaldmotiven dekorierten Strohhüten sind sie ein beliebtes Motiv für die Fernsehkameras.

Zuhause vor dem Fernseher verfolgen unter anderem viele Schönwälder und Schonacher, Freunde, Bekannte und Familienangehörige den ersten Olympiastart von Sandra Ringwald. Die Premiere schauen sich Mitglieder der SVR-Familie, in der Sandra Ringwald groß wurde, gemeinsam im Wohnzimmer von Hedwig und Lothar Hettich an. Die Eltern von Georg Hettich, dem Schonacher Olympiasieger in der Nordischen Kombination von Turin 2006, hatten dazu spontan am Montagabend eingeladen. 

Groß war am Dienstag das Hallo beim Eintreffen in der guten Stube, riesig auch die Spannung während des Wettkampfs. Angespannt war vor allem Sandras "Gottle" Marion Burger. Wie ihr Mann, SVR-Vorsitzender Siegfried Burger, verlängerte sie die Mittagspause, um das große Rennen ihres Patenkinds nach gelungener Qualifikation am Bildschirm verfolgen zu können. Sie findet es "schon cool", dass Sandra nun bei Olympia dabei ist. "Ich hoffe nur, dass sie nicht supernervös ist", sagt Burger, die eigene Nervosität weglachend. "Sandra hat die Teilnahme klar verdient. Sie ist gut drauf und hat auch gute Chancen", ergänzt Marions Mann und lässt nicht unerwähnt, dass Sandra die erste Langläuferin im Verein, Skiteam und im Schwarzwald-Baar-Kreis ist, die bei Olympia startet. "Das ist eine super Sache."

Auch der Langlaufnachwuchs des Skiteams Schonach-Rohrhardsberg drückte Sandra Ringwald ganz fest die Daumen für ihre Olympiateilnahme und wünschte "Sandy" mit einem Video auf Facebook "viel Erfolg".

Dann war es soweit: Sandra Ringwald startete im Viertelfinale. Die Anspannung in der SVR-Familie ist deutlich zu spüren. Der Startschuss fällt. "Auf geht’s Sandra!", rufen alle ihr zu. An dem langen steilen Anstieg setzten sich die Schwedin Hanna Falk und US-Läuferin Jessica Diggins von Ringwald ab. "Da muss sie jetzt unbedingt dranbleiben", analysiert Siegfried Burger den Lauf. Sandra Ringwald blieb dran und lief die Lücke wieder zu. Kurz vor dem Ziel setzten sich die beiden Favoritinnen erneut ab – keine Chance für die 27-jährige Schwarzwälderin. Nun konnte sie sich nur noch über die "Lucky Loser" für das Halbfinale qualifizieren.

Alle rund ums "Gottle" Marion Burger und Oma Karin Wisser fieberten bei allen Viertelfinalen mit. Vielleicht reicht es doch für ihre Sandra? Erst im letzten Viertelfinal-Lauf war klar: Sandra Ringwald scheidet nur ganz knapp aus und belegt am Ende Rang 13 in ihrem ersten olympischen Lauf. Ihr nächster Start wird am Donnerstag, 15. Februar, beim Zehn-Kilometer-Rennen um 7.30 Uhr mitteleuropäischer Zeit (MEZ) sein. Dann kann sie sich erneut unter Beweis stellen.

 
 

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