Zwei Gaststätten in Fischbach stehen aktuell ohne Pächter da.
Gleich zwei Gaststätten in Fischbach sind verwaist, und im Dorf hofft man, dass beide bald wieder öffnen.
Nachdem die Familie Petrolli für ihren Traditions-Landgasthof „Zum Mohren“ mit Mohrensaal seit längerem vergeblich nach einem Pächter sucht, war das Gasthaus „Kreuz“ in Sinkingen noch die einzige Lokalität mit regelmäßigen Öffnungszeiten in Fischbach.
Doch der bisherige Pächter, Juri Kemler, hat sich beruflich umorientiert. Nun sucht die Besitzerfamilie Munz ebenfalls einen neuen Pächter. Gerüchteweise hat es geheißen, dass die Besitzerfamilie die Räume für Wohnzwecke umnutzen möchte, was jedoch nicht stimmt.
Sinkinger Taubenmarkt
Aus Sicht vieler Fischbacher, aber auch der Beschicker und Besucher des Sinkinger Taubenmarktes und von Ortsvorsteher Thomas Bantle wäre es sehr bedauerlich, wenn kein neuer Pächter gefunden wird.
Das „Kreuz“ mit seiner Lokalität im früheren „Jakob-Stüble“ und der von der Familie Munz geschaffenen Sonnenterrasse würde sehr vermisst, wenn es verwaist wäre. Zudem ist das „Kreuz“ für den sonntäglichen Sinkinger Taubenmarkt von großer Bedeutung.
Dreh- und Angelpunk für den Taubenmarkt
„Das Kreuz ist wichtig für Fischbach, es ist ein Dreh- und Angelpunk für den Taubenmarkt, bietet einen Stammtisch an und gehört einfach zu Fischbach und zum Sinkinger Taubenmarkt“, betont Ortsvorsteher Thomas Bantle, der hofft, dass es in der Sinkinger Traditionsgaststätte weitergeht.
Auch der Vorsitzende des Vereins Sinkinger Taubenmarkt, Claus Zoch, macht deutlich, wie wichtig das Gasthaus für den Taubenmarkt und besonders für die Marktleute, die sich dort am frühen Sonntagmorgen vor Beginn des Marktes regelmäßig zum Frühstück treffen, ist. „Der Sinkinger Taubenmarkt und das Gasthaus Kreuz gehören einfach zusammen“, ist Zoch überzeugt.