Elf neue Lehrkräfte, die sich teilweise noch in Ausbildung befinden, tragen im nun begonnenen Schuljahr zum Bildungsangebot an Realschule (R) und Gymnasium (G) in Furtwangen bei (von links): Johanna Kranz (G), Sophia Kummer (R), Tim Häfner (R), Tobias Dietz (R), Adrian Seifried (G), Tamas Kees (R), Simon Meier (G), Katharina Beck (G) und Marco Lux (R). Nicht auf dem Bild sind Felix Jünger (G) und Marc Läpple (G). Foto: Janke

Das Otto-Hahn-Gymnasium mit Realschule startet mit elf neuen Lehrkräften in das neue Schuljahr.

Furtwangen - Schulleiter Andreas Goldschmidt und Realschulrektor Jürgen Kemmelmeier hatten bei der Eröffnungskonferenz in der letzten Ferienwoche die Freude, insgesamt elf neue Lehrkräfte im Kollegium von Realschule und Gymnasium begrüßen zu dürfen: Fünf Lehrkräfte an der Realschule und sechs Pädagogen am Gymnasium tragen zur Verjüngung des Lehrkörpers bei. Darunter sind zwei Vertretungslehrer am Gymnasium und fünf Referendare mit eigenständigem Unterricht. Die neuen Lehrkräfte waren erfreut über die recht gute digitale Ausstattung von Realschule und Gymnasium in der Hochschulstadt. So steht ihnen beispielsweise wie jeder Lehrkraft permanent ein iPad zur medialen Unterrichtsgestaltung zur Verfügung. Zudem sind alle Unterrichtsräume inzwischen mit Beamern ausgestattet. Auch für einen erneuten Fernunterricht stünden beachtliche Netzwerkressourcen auf der Bildungsplattform Moodle zur Verfügung.

Hoffnung auf Normalität

Oberstudiendirektor Andreas Goldschmidt verlieh vor dem Kollegium seiner großen Hoffnung Ausdruck, dass die Schulleitungen im neuen Schuljahr nicht mehr einen Großteil ihrer personellen Ressourcen darauf verwenden müssen, die E-Mail-Flut von ständig neuen Corona-Bestimmungen zu studieren und organisatorisch umzusetzen. Stattdessen wünscht er sich wieder mehr Freiraum, um die Entwicklung der Schule nach pädagogischen Gesichtspunkten mitgestalten zu können. Eine erneute Phase des Fernunterrichts mit all den bekannten Problemen der Motivation sowie den hohen gesundheitlichen, sozialen und psychischen Belastungen müsste, wenn irgend möglich, vermieden werden.

"Endlich Schule"

Ähnlich der altbekannten Zeitungsüberschrift "Endlich Ferien!" am Ende des Schuljahres trifft derzeit die Schlagzeile "Endlich Schule" gleichfalls die Stimmung vieler Schüler, Eltern und Lehrkräfte, beschreibt das OHG die Situation. Dies gelte nicht nur für die neuen Fünftklässler, die wie gewohnt am Dienstag der ersten Schulwoche mit offenen Ohren, Augen und Mündern den Namen der neuen Klassenkameraden lauschten – in diesem Schuljahr allerdings erstmals aufgrund der Sanierungsarbeiten und Pandemievorschriften in getrennten Veranstaltungen für Realschule und Gymnasium.

Aufenthalt in Hamburg

Auch ältere Schüler der Kursstufe 1, die am Dienstag die Bewirtung übernahmen, äußerten spontan ihren Wunsch, endlich wieder nach rund neun Monaten Fernunterricht seit März 2020 ungestört zur Schule gehen zu dürfen. Vielen wäre es allerdings lieber, wenn sie erst nach Klasse 13 ihr Abitur machen würden und dafür in den unteren Klassen weniger Nachmittagsunterricht hätten.

Die größtenteils 16-Jährigen waren diese Woche bereits die Ältesten in der Schülerschaft, da sich die Kursstufe 2 auf einer langersehnten Studienfahrt in Hamburg befindet. Klassenfahrten mit inländischen Zielen sind derzeit wieder erlaubt.