Wie wird ein Baum richtig eingepflanzt? Das haben die Baumpaten im November erfahren. Anfang März 2026 folgen die Baumpatentaufe und die Übergabe der Urkunden. Foto: Alexander Kauffmann​

Streuobstprojekt des OGV Grosselfingen geht weiter: Am 7. März lädt der Verein auf den Bisinger Berg.

Zu einem weiteren Baumpatentag lädt der Obst- und Gartenbauverein Grosselfingen am Samstag, 7. März, auf den Bisinger Berg ein.

 

Die Baumpaten (aus der zweiten Runde) erhalten ihre Urkunden und die Baumpaten-Taufe.

Gemeinsam mit den Baumfachwarten Zollernalb wird der Erziehungs- und Pflanzenschnitt erledigt.​

Ziel: Erhalt der Kulturlandschaft

​Weitere 32 Obstbäume haben die neuen Baumpaten der Grosselfinger Streuobst-Initiative auf dem Bisinger Berg im November 2025 gepflanzt. Zuvor hatten die Mitarbeiter des Bauhofs die Löcher für die Obstbäume ausgehoben. Beim Pflanzen halfen die OGV-Mitglieder sowie die Baum- und Fachwarte Zollernalb.​

Eines der Ziele des Projekts ist nicht nur der Erhalt der heimischen Kulturlandschaft mit Streuobstwiesen, es geht auch darum, neuen Lebensraum für Tiere zu schaffen. Inzwischen hängen auf dem Bisinger Berg 30 Fledermauskästen; der Bunker wurde umfunktioniert zum Fledermausquartier und eine Fledermausstele gibt es auch. Hinzu kommen die neun Steinkauz-Kästen und acht Sitzwarten für Greifvögel.​

In Grosselfingen wurden Ende der 1960er-Jahre zahlreiche Obstbäume gefällt. Ursprünglich gab es auf der Gemarkung etwa 2250 Bäume. Eines der Ziele ist, genau da wieder hinzukommen. Die neue Streuobstwiese soll dazu einen Beitrag leisten. Das Projekt soll Leuchtturm-Funktion haben, zum Nachahmen animieren und in den Ort hineinwirken.​

Patenschaften schnell vergriffen

Dass dies gelingt, zeigt sich an den zahlreichen Mitbürgern und dem Engagement der Vereine, die bereitwillig die Patenschaft für einen Obstbaum auf dem Bisinger Berg übernehmen. Übrigens: Die Baumpatenschaften sind überaus beliebt und waren auch in der zweiten Runde in kurzer Zeit vergriffen.