Den Festakt erlebt allerlei politische Prominenz mit (von links): Jochen Borg, stellvertretender Bürgermeister von Bad Wildbad, Christian Stalf, Bürgermeister in Waldbronn, Bettina Reitze-Lotz, Geschäftsführerin der Tourismusgemeinschaft Albtal Plus, Markus Bechler, Bürgermeister in Malsch, Helmut Riegger und Klaus Hoffmann sowie Rainer Wieland, Klaus Mack und Claude Bebon. Foto: Sabine Zoller

Ein offizieller Festakt markiert den Auftakt der Jubiläumsfeiern am Sonntag. Bürgermeister Klaus Hoffmann kann sich dabei über ein besonderes Geschenk freuen.

Bad Herrenalb feiert in diesem Jahr sein 875-jähriges Bestehen. Dazu gab es am Sonntag einen Festakt auf der Schweizer Wiese.

 

Mit dem ökumenischen Gottesdienst, der direkt vor dem Festakt stattfand, startete außerdem der Tag der Vereine (wir berichten gesondert). Denn zum Jubiläum stehen Ehrenamt und Gemeinschaft im Mittelpunkt der Feierlichkeiten, und Festredner aus Berlin, Calw und dem Elsass würdigten die Bedeutung der Vereine für die Weiterentwicklung Bad Herrenalbs.

Blick in die Geschichte

Zur offiziellen Eröffnung beleuchtete Bürgermeister Klaus Hoffmann die Geschichte der Stadt, und Rainer Wieland, Vize-Präsident des europäischen Parlaments (CDU), sprach in seinem Grußwort über die Bedeutung Europas.

Auch der CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus Mack gratulierte zum Jubiläum und betonte die Bedeutung der gemeinschaftlichen Aktion.

Mönche wagen Neues

Für Calws Landrat Helmut Riegger steht der Zeitraum von 875 Jahren für Geschichte, Generationen und Wachstum, verbunden mit dem Mut, neue Wege zu gestalten. Riegger überreichte Hoffman das Bild mit dem Titel „Bad Herrenalb, die grüne Seele des Landkreises Calw“. Als Redner aus dem Elsass betonte Claude Bebon, Bürgermeister von Dauendorf, dass einst 1149 Mönche von dort gekommen waren, um Neues zu wagen und das Zisterzienserkloster in Herrenalb zu gründen. Seine Wünsche galten der Entwicklung der beiden Kommunen, die sich künftig enger zusammenfinden.